Es ist (fast) vollbracht
Denn dank diesem Vorhaben konnten nun die beliebten Wege vom Jakobshorn respektive vom Rinerhorn ins Sertig voneinander getrennt werden, sodass eine friedliche Koexistenz zwischen den Zweiradfahrern und den Wanderern auch in Zukunft möglich ist. Anwesend waren am Fest neben Vertretern der Politik auch zahlreiche Landeigentümer, die mit ihrer Zustimmung für das Anlegen eines neuen Weges das Projekt überhaupt erst möglich gemacht hatten.
Gemeinde liess sich nicht unterkriegen
Bei einem gemütlichen Beisammensein auf dem Grillplatz Äbirügg informierte Statthalter Stefan Walser aus erster Hand über den langen Weg zur Umsetzung und zum aktuellen Stand des Projektes. «Den Anfang nahm alles mit dem Einsatz der Trail Crew, und unter Federführung von Tourismusdirektor Reto Branschi wurde bereits das erste Projekt aufgegleist», blickte der Vorsteher des Departements Tiefbau und öffentliche Betriebe zurück. 2019 hätten bereits erste Gespräche zum Projekt stattgefunden, und im Rahmen einer Infoveranstaltung habe sich gezeigt, dass es zwar gewisse Bedenken gegen das Vorhaben gebe, der Handlungsbedarf aber unumstritten sei. In diesem Zeitraum sei auch Walser selbst ins Projekt involviert worden. Gut erinnern mochte er sich noch an ein Gespräch mit dem Kanton, an dem viele Vertreter aus verschiedenen Ämtern teilgenommen hätten. «Bei diesem Treffen haben wir fürchterlich eins auf die Kappe gekriegt», blickte er zurück. Der Kanton sei dem Vorhaben kritisch gegenüber gestanden.