Bei der 50. Austragung beliebter denn je
«Earum que min con nihicabore perum harum seceperum sendio molor suntla.»
Was 1970, damals noch unter dem Namen Geländelauf Eschenbach, mit 111 Läufern begann, endete an diesem Wochenende mit einer klaren neuen Bestmarke (zuvor waren es die 588 Teilnehmer von 1994). Aus mehreren Gründen. Erstens präsentierte sich das Wetter trotz des frühen Datums von seiner besten Seite. Die Temperaturen waren frühlingshaft und somit ziemlich optimal. Zweitens durften die Schüler aus Anlass des Jubiläums gratis starten. Drittens zählte der Running Day Eschenbach einmal mehr zum Swiss Master Laufcup, dem einzigen landesweit organisierten Laufcup für Seniorinnen und Senioren der Schweiz, sowie auch zum Kleeblatt Laufcup, einer Serie von fünf Läufen, was viele Teilnehmer von Partnervereinen anzieht.
Einen wichtigen Beitrag zum guten Gelingen der Jubiläumsausgabe leisteten auch die Sponsoren. Zum Dank lud sie das OK um Präsident Urs Blöchlinger erstmals zu einem Apéro ein. Auch ohne die vielen Helferinnen und Helfer ginge es nicht. Fast alle Mitglieder des SC Diemberg betätigten sich, dazu noch einige Freunde des Vereins. Insgesamt standen so rund 100 Personen Samstag und auch in den Tagen zuvor im Einsatz. Dies sind beste Voraussetzungen für eine goldene Zukunft des allseits beliebten Anlasses.
Heimsiege auf der Kurzstrecke
Eröffnet wurde der Running Day Eschenbach 2019 um Punkt 12 Uhr durch die Läuferinnen und Läufer auf der Kurzstrecke (5 Kilometer). Bei den Männern liess der mehrfache Sieger Mario Bächtiger vom STV Eschenbach nichts anbrennen. Nachdem er sich kurzfristig nachgemeldet hatte, feierte er einen Start-Ziel-Sieg. Bei den Frauen lief die Nachwuchshoffnung vom SC Diemberg, Livia Wespe, die schnellste Zeit. Die 16-Jährige gewann die Kurzstrecke bereits zum dritten Mal als Juniorin. Dann war die Reihe an den Schülern. Allein oder mit Vater oder Mutter gaben sie alles über Distanzen von 600 bis 1800 m. Dazwischen starteten 47 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Panoramawalk über 11 Kilometer.
Mit grosser Spannung wurde der Start der Hauptkategorien über die Eschenbacherstrecke von 10,4 Kilometer erwartet. Ein Feld von 320 Läuferinnen und Läufern machte sich auf – das grösste je in Eschenbach gesehene. Der Tatzelwurm mit 220 Männern und 100 Frauen wollte nicht enden, wie er kurz nach dem Start zweimal das eigens aufgestellte Festzelt unter dem tosenden Applaus der vielen Zuschauer durchlief.