Hohe Auszeichnung für Kliniken Valens
«Wir freuen uns wirklich sehr über diese Auszeichnung, insbesondere da sie einmal mehr unseren Weg bestätigt. Immerhin bescheinigt das EFQM-Modell die Effektivität unseres Managementsystems. Und dies, während wir uns nach wie vor mitten in der Fusion mit den Zürcher Reha-Zentren befinden», so CEO Till Hornung.
Die Assessoren der Stiftung «Esprix Excellence Suisse», dem nationalen Partner der EFQM in derSchweiz, haben in ihrem Bericht unter anderem die praxisbezogenen Rehakonzepte sowie die wissenschaftlich erarbeiteten, evidenzbasierten Therapieelemente und deren kontinuierliche Weiterentwicklung als Nachweis für das hohe Niveau der Rehabilitationsleistungen genannt. Zudem wurde die tief verankerte Kultur des wertschätzenden Miteinanders hervorgehoben.
Mehr als Checklisten abhaken
Auch die positive Fehlerkultur, der Austausch über potenzielle Verbesserungsmöglichkeiten etwa im Rahmen fachlicher Gremien, die sich regelmässig zur Leistungserbringung austauschen und über deren Wirksamkeit und Effizienz reflektieren, wurde von den Assessoren positiv bewertet. «Wer Fehler vermeiden möchte, muss Fehler zulassen – und darüber reden und nachdenken, wie man sie in Zukunft verhindern kann», ist Klaus Büttner, QM-Leiter der Zürcher-RehaZentren sowie stellvertretender QM- und Datenschutzbeauftragter der Kliniken Valens, überzeugt.
So ist in den Kliniken Valens jeder Mitarbeitende angehalten, potenzielle Sicherheitslücken oder Gefahren- beziehungsweise Unfallquellen zu melden. «Wer etwas sieht, das sicherheitsrelevant für die Patientinnen und Patienten oder auch für die Mitarbeitenden selbst ist, kann und soll das jederzeit anonym melden. Die Auszeichnung bestätigt uns darin», so Büttner.
«Das Besondere an EFQM ist, dass die Kultur eine zentrale Rolle spielt. Es geht nicht darum, Checklisten abzuhaken, sondern um die Interaktion zwischen den Mitarbeitenden, den Patientinnen und Patienten. Es geht um die Menschen und darum, dass Mitarbeitende zu Mitunternehmern werden», weiss Büttner. EFQM fordert gewissermassen dazu auf, offenzulegen, welche Standards bereits etabliert sind, und zu zeigen, wie man sich weiterentwickeln und verbessern möchte.