An Bündner Schulen muss wieder Maske getragen werden
Seit Beginn der Pandemie verzeichnet Graubünden derzeit die höchste Anzahl an Coronafällen. Betroffen sind insbesondere auch die jüngeren Menschen. Im Zeitraum vom 8. bis 14. November betreffen 33 Prozent (325 von 973) aller Fälle Personen, die 20 Jahre alt oder jünger sind. Entsprechend stark trifft die fünfte Welle die Schulen, wie das Gesundheitsamt des Kantons Graubünden mitteilt.
Um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen und das Einschleppen von Covid-Fällen aus Schulen in Haushalte zu reduzieren, führt die Regierung in den aktuell besonders von der Pandemie betroffenen Regionen ab Dienstag, 23. November, die Maskenpflicht ab der dritten Primarklasse bis und mit der Oberstufe ein.
Diese Massnahmen gelten vorerst bis zu den Weihnachtsferien in den Regionen Imboden, Moesa, Landquart, Plessur, Prättigau, Surselva und Viamala in allen öffentlichen und privaten Schulen, jeweils auf dem gesamten Schulareal und für alle Personen.
Die Ausbreitung der fünften Welle zeigt sich regional stark unterschiedlich, wie es heisst. Während die Regionen Landquart, Plessur und Imboden aktuell stark betroffen sind, sind die Fallzahlen in den Regionen Ober- und Unterengadin, Bergell und Bernina bisher noch sehr niedrig und es traten in den letzten Wochen kaum positiv getestete Klassenpools auf.
Ausnahmen von der Maskenpflicht
- Im Freien darf die Maske abgenommen werden, sofern der Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.
- Lektionen im Bereich Sport, Musik, Gesang und Theater in Innenräumen müssen angepasst durchgeführt werden (1,5 Meter Abstand oder Maskentragpflicht).
- Sportliche Aktivitäten des Vereinssports in Sportanlagen der Schulen.