Alinghi will bei der Vorregatta einen Schritt nach vorne machen
Alinghi startet an diesem Wochenende in Neapel zur zweiten Vorregatta im Hinblick auf den America's Cup 2027. Skipper Paul Goodison und seine Crew hoffen dabei auf einen weiteren Fortschritt.
Die Segler von Alinghi und der anderen Teams des kommenden America's Cup bestreiten erstmals eine Regatta auf jenem Gewässer, auf dem ab dem 22. Mai 2027 mit dem Louis Vuitton Cup der Herausforderer der Neuseeländer im America's Cup gesucht wird. Wie bei der ersten Vorregatta vergangenen Mai in Cagliari werden die Rennen mit baugleichen AC40 und nicht mit den imposanten AC75 ausgetragen, die beim America's Cup zum Einsatz kommen.
Für die zehn in Kampanien gemeldeten Crews geht es deshalb darum, die Abläufe innerhalb des Teams zu testen und die Fortschritte der vergangenen Wochen zu überprüfen. Alinghi will insbesondere die schmerzhaften Erfahrungen von Ende Mai vor Sardinien hinter sich lassen. Das Boot unter Schweizer Flagge war im fünften Rennen gekentert und hatte nach den acht Läufen lediglich den 6. Gesamtrang belegt.
«Ein Team, das zusammenhält»
Nach seiner Zeit als Steuermann bei American Magic beim America's Cup 2024 übernimmt Paul Goodison nun die Rolle des Skippers bei Alinghi. Das Genfer Team träumt davon, die Silberkanne zum dritten Mal zu gewinnen.
«Wir können bereits sehen, welche Fortschritte wir seit den Rennen in Cagliari gemacht haben», betont der Brite gegenüber Keystone-SDA. «Trotz der Fehler, die wir gemacht haben, ist für mich am erfreulichsten, dass das Team unter allen Umständen zusammengehalten hat.»
Nun müssen die Alinghi-Segler auf dem Wasser zeigen, dass sie den Rückstand auf ihre Konkurrenten verkleinert haben. Ihr Defizit an Trainingsstunden an Bord konnten sie inzwischen teilweise wettmachen. «Da alle Boote am Start identisch sind, werden Details bei der Kommunikation und der Ausführung der Manöver den Unterschied ausmachen», meint die Freiburger Alinghi-Steuerfrau Nathalie Brugger.