Zwei scheiden aus, vier sind neu dabei
Knapp 40 Mitglieder folgten der Einladung der Iron Marmots Davos-Klosters zur GV im Hotel Grischa. Präsidentin Valérie Favre Accola und ihre Vorstandscrew führen speditiv durch die Versammlung – wohl auch im Wissen, dass nach dem Anlass ein schöner Jubiläums-Apéro auf die Teilnehmenden wartete. Die Präsidentin stellte ihren Jahresbericht unter das Motto «Zukunft sichern für den Unihockeysport in der Region». Sie berichtete von einem ereignisreichen Jahr, in dem Corona immer noch eine gewisse Rolle gespielt habe. Vor allem die Tatsache, dass man sich mit immer neuen Schutzmassnahmen konfrontiert sah, habe einiges an Zusatzarbeit verursacht. Zudem habe sich gezeigt, dass freiwilliges Engagement für einen Verein wie die Iron Marmots überlebenswichtig sei. Trotz aller Hindernisse konnte Favre Accola aber auch berichten, dass man in Sachen Professionalisierung einen weiteren Schritt vorwärts habe machen können. Zudem konnten die wichtigsten Fundraising-Anlässe – Waldräumen und «Marmots Penalty» – durchgeführt werden, was wichtig für die finanzielle Situation des Vereins ist.
Durchzogene Saison erlebt
Florian Kasper, Vorstandsmitglied und Leiter Sport, hieb in seinem Jahresbericht in die gleiche Kerbe wie zuvor die Präsidentin und meinte, die letzte Spielzeit sei insgesamt sehr anstrengend gewesen. Sportlich gesehen sei die letzte Saison wenig erfolgreich verlaufen: Das Fanionteam stieg aus der NLB in die 1. Liga ab, und die U21-Junioren konnten den Fall auf C-Niveau nur knapp verhindern. Bei den übrigen Nachwuchsteams sei es vor allem darum gegangen, Erfahrungen für die Zukunft zu sammeln. Seit einiger Zeit sei man nun aber bereits mit Vorbereitungsarbeiten für die nächste Saison beschäftigt. Derzeit sei man auf verschiedenen Stufen noch auf der Suche nach Trainern. Erfreuliches wusste Kassier Marco Lang zu berichten, denn die Jahresrechnung weist einen Gewinn von 100 Franken aus. Die Einnahmen fielen 10 000 Franken höher aus als budgetiert, dasselbe gilt aber auch für die Ausgaben, was unter dem Strich eine ausgeglichene Rechnung ergibt.