Wie eine Fahrt auf der Berg-und-Tal-Bahn
Die Marmots-Herren konnten auch an diesem Wochenende nicht zu einer Siegesserie ansetzen. Dabei begann die Partie in der Grünfeldhalle Jona vielversprechend, denn bereits nach drei Minuten führte man dank eines Doppelschlags von Silvan Tanner mit 2:0. Das war es dann auch schon für lange Zeit mit der Herrlichkeit. Man habe nach dem guten Beginn zu stark nachgelassen und viel zu viele Geschenke verteilt, urteilten die Teamverantwortlichen nach dem Spiel in den sozialen Medien. Der Anfang vom Untergang nahm bereits in den ersten 20 Minuten seinen Lauf, in denen auf Gastgeberseite speziell der Finne Henry Mattsson mit drei Toren zu überzeugen vermochte. Die Marmots fingen sich zwar im zweiten Drittel wieder ein wenig, kamen aber nie näher als bis auf ein Tor heran – als Claudio Wiedmer kurz vor Ende des zweiten Drittels auf 5:6 aus Davoser Sicht verkürzen konnte. Im Schlussabschnitt setzten die Platzherren zur Kür an und erzielten in den letzten drei Spielminuten nicht weniger als vier Treffer zum letztendlich brutalen Schlussresultat von 6:12 aus Gästesicht.
Rehabilitation gegen Appenzell
Vorteil einer Doppelrunde ist, dass man einer schlechten Leistung nicht lange nachtrauern kann, sondern gleich die Möglichkeit zur Rehabilitation erhält. So sahen dies auch die Marmots-Herren, als sie am Sonntag in Klosters gegen Aufsteiger UH Appenzell antraten. Vor schöner Zuschauerkulisse – es kamen 135 Personen in die Mehrzweckhalle – erwischten die Gastgeber einen guten Start und führten nach dem ersten Drittel und Toren von Marcel Joos und Luca Rizzi mit 2:1. Mitte des zweiten Drittels zündeten die Marmots in einem nach eigenen Aussagen harten Kampfspiel den Turbo und erhöhten innerhalb von zweieinhalb Minuten auf 5:1. Jonas Schick (2) und Fabio Ambühl durften sich als Torschützen feiern lassen. Diesen Vorsprung gaben die Gastgeber nicht mehr aus den Händen und siegten am Ende verdient mit 7:3.