Weitere Punkte auf das Konto der Churerinnen
von Piranha Chur
Das Spiel war von der ersten Sekunde an schnell und nervös. Beide Teams wollten von Anfang an Tempo erzeugen und Druck auf den Gegner ausüben. Dadurch unterliefen auf beiden Seiten Fehler, was dazu führte, dass es kaum Torchancen gab. Corin Rüttiman war es, die in der 14. Minute die Winterthurer Verteidigung stehen liess und im Alleingang das erste Tor für Piranha erzielte. Mit dem 1:0 gingen die beiden Teams in die erste Drittelspause.
Der Start des zweiten Drittels war ein offener Schlagabtausch mit körperbetontem Spiel auf beiden Seiten. In der 22. Minute gelang es den Red Ants, den Ausgleichstreffer durch ein sogenanntes «Bogenlampentor» zu erzielen. Auch wenn der Treffer glücklich erschien, haben ihn die Gäste verdient, denn sie liessen nicht locker und kämpften unerschöpflich. Das Spiel blieb spannend und ausgeglichen, wobei Piranha mehr Ballbesitz verzeichnen konnte.
Chur übernahm das Spieldiktat
Kurz nach der Hälfte des Spieles war es Marcia Wick, welche die Torserie der Bündnerinnen eröffnete. Wie bereits in den vergangenen Spielen drehten die Churerinnen im mittleren Drittel auf. Nur 52 Sekunden später konnte Anja Dellagiovanna auf Pass von Neuzugang Lisa Kormann das 3:1 erzielen. Dies gab Piranha Selbstvertrauen und sie konnten sich in der gegnerischen Zone immer besser festsetzen. Sie dominierten das Spiel und durften nochmals zweimal jubeln durch die Treffer von Wick und Schneller. Kurz vor Drittelsende mussten die Red Ants noch eine Zweiminutenstrafe wegen Stockschlag hinnehmen. Dieses Überzahlspiel konnte Piranha in den letzten Sekunden des Abschnittes nicht mehr ausnutzen, starteten jedoch nach der Pause mit einer Spielerin mehr auf dem Feld.