Seit Freitag spielte die Schweizer Unihockey-Nationalmannschaft in Finnland an der Euro Floorball Tour (EFT). Gegen die drei Top-Nationen Finnland, Schweden und Tschechien. Nach zwei Niederlagen gabs zum Abschluss einen Sieg.
Für das A-Team von David Jansson bedeuteten die drei Länderspiele in Finnland Halbzeit in der WM-Kampagne 2020 in Helsinki. Im Team standen mit Torhüter Jonas Wittwer sowie den Feldspielern Christoph Camenisch, Dan Hartmann, Florian Tromm (alle Alligator Malans), Claudio Laely (GC) und Tim Braillard (Mullsjö AIS) auch einige Bündner.
Das Nationalteam beendet die Euro Floorball Tour in Finnland mit einem 8:2-Sieg gegen Tschechien und auf dem dritten Schlussrang. Jan Zaugg, Teamkollege von Tim Braillard bei Mullsjö AIS in Schweden, erzielte einen Hattrick.
Niederlagen gegen Finnland und Schweden
Am Samstag unterlagen die Schweizer in einer intensiven Partie Finnland mit 1:3. Die Finnen nutzten die Fehler des Gegners besser aus und schafften so die Differenz. Für den Malanser Jonas Wittwer war die Partie gegen den Weltmeister die Landerspielpremiere.
Zum Auftakt unterlag die Schweiz am Freitag Schweden mit 6:10. Nach einem ausgeglichenen Start zogen die Schweden im Mitteldrittel auf 7:2 davon. Es war das erste Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten seit elf Monaten. Damals gewann Schweden an der WM in Prag im Penaltyschiessen.
Zufriedener Trainer
«Wir haben uns im Verlaufe des Turniers entwickelt und konnten die Sachen, die wir uns vorgenommen haben, im dritten Spiel am besten umsetzen», analysiert Trainer David Jansson. Doch auch die anderen Partien stimmen den Cheftrainer optimistisch: «Im ersten Spiel gegen Schweden hatten wir eine zu schwache Phase im Mitteldrittel und kassierten dort die Tore. Im zweiten Spiel gegen Finnland hatten wir ein hohes Tempo und hätten die Chance gehabt, das Spiel zu gewinnen. Und im letzten Spiel spielten wir sehr dominant.»