Unihockey-Nationalteams trainieren wieder – mit vielen Bündnern
Lange ist es her, seit die Nationalteams ihre letzten Trainingscamps absolviert haben: Bei den Männern war es im Oktober, bei den Frauen im September. Seither haben die Auswahlen nie mehr zusammen trainiert, alle Länderspiele wurden abgesagt, die Männer-WM verschoben.
Ende Januar/Anfang Februar treffen sich die Nationalspielerinnen und Nationalspieler nun erstmals wieder nach dieser langen Zeit zu einem Trainingswochenende, teilt Swiss Unihockey mit. Anstatt wie ursprünglich geplant Länderspiele auszutragen, finden ausschliesslich Trainingscamps in der Schweiz statt. Bei den Frauen wurde die WM-Qualifikation Anfang Februar in Italien auf ein noch unbestimmtes Datum verschoben und die Freundschaftsspiele der Männer A- und der U19-Nationalteams in Tschechien wurden abgesagt.
Im 25 Spieler umfassenden Aufgebot der Männer stehen mit Jonas Wittwer (Malans), Claudio Laely, Paolo Riedi (GC, früher Malans und Chur), Tim Braillard, Christoph Camenisch, Dan Hartmann und Kevin Berry (Malans) auch sieben Spieler mit Bündner Bezug.
Und auch bei den Frauen ist Graubünden mit Jill Münger (Chur), Chiara Gredig und Flurina Marti (Chur) sowie Corin Rüttimann (Endre IF) gut vertreten.
Nach diesem langen Unterbruch ist es für alle Teams wichtig, zumindest wieder gemeinsam trainieren zu können. In diesem Jahr stehen für die vier A- und U19-Nationalteams Weltmeisterschaften an – die des Nachwuchses bereits Ende April/Anfang Mai. «Wenn wir an diesen WM halbwegs erfolgreich sein wollen, müssen wir nun dringend trainieren», sagt Remo Manser, Verantwortlicher Nationalteams von Swiss Unihockey. «Die Frauen-A-Nati hat seit Neuenburg im Dezember 2019 ganze fünf Tage zusammen trainiert. Bei den U19-Teams stehen wir in der Schlussphase der WM-Vorbereitungen. Die kommenden Camps sind wegweisend für uns.»