Mit reiner Weste in die Festtagspause
Die Marmots-Herren hatten sich für die 1. Liga-Partie gegen die Jona-Uznach Flames vorgenommen, die 6:12-Schlappe aus der Vorrunde vergessen zu machen. Damals skorte der gefährliche Flames-Finne Henry Mattsson gleich mehrfach, diesmal war er nicht dabei. Zudem waren die Marmots noch nicht so eingespielt wie jetzt. Das Spiel in der Arkadenhalle startete so wie die Vorrundenpartie: Die Gastgeber gingen bald einmal durch den insgesamt dreifachen Torschützen Silvan Tanner in Führung. Den zwischenzeitlichen Ausgleich der Flames konterten die Davoser postwendend, sodass man mit einer 2:1-Führung in die erste Drittels-pause gehen konnte. Im zweiten Drittel erhöhte zunächst Jonas Schick für die Iron Marmots, ehe den Flames der Anschlusstreffer gelang. In jener Phase spielte die Davoser Defensive gefährlich offensiv, was zur Folge hatte, dass die Gäste nach Kontern gleich mehrfach allein vor Torhüter Christian Hartmann auftauchten. Hinter dem Marmots-Goalie schlug es dann aber nur das erwähnte eine Mal ein.
In der Folge kontrollierten die Gastgeber mit einer aggressiven Spielweise die Partie und waren bis zur zweiten Pausensirene noch zweimal erfolgreich. Erst traf Kevin Bebi nach einem Pass von Luca Rizzi herrlich, dann war Silvan Meier erfolgreich. In den letzten 20 Spielminuten wehrten sich die Flames zwar nach Kräften, die Iron Marmots hatten das Geschehen nun jedoch unter Kontrolle. Allerdings wirkte man in der Offensive einige Male zu verspielt. Man kombinierte sich zwar durch die gegnerischen Abwehrreihen wie durch Butter, doch dann geriet der letzte Pass zu ungenau, oder man versuchte es mit Kabinettstücklein, anstatt den Ball humorlos in die Maschen zu hauen. Gleich zu Drittelsbeginn erhöhten die Marmots zwar auf 6:2, bei konsequenterer Chancenauswertung hätte das Skore aber auch wesentlich höher ausfallen können. Trotzdem darf aber gesagt werden, dass die Marmots-Herren den Tritt nun augenscheinlich gefunden haben. Denn sie liessen einem Team, dass zuvor ähnlich erfolgreich unterwegs war und auch Spitzenteams schlagen konnte, kaum einmal eine Siegeschance.