Rückschlag für Arosa – Schiedsrichter-Posse in Chur
Bitterer Abend für den EHC Arosa: Mit einem Sieg gegen Seewen hätten die Schanfigger im Rennen um die Playoff-Plätze nicht nur die eigene Ausgangslage deutlich verbessert, sondern auch einen direkten Konkurrenten zurückgebunden. Daraus wurde freilich nichts, musste sich das Team von Trainer Marc Haueter Seewen doch mit 2:3 geschlagen geben.
Bereits nach fünf Spielminuten lag Arosa mit 0:2 im Hintertreffen. Eine Hypothek, der Arosa im gesamten weiteren Spielerlauf nachrannte. Zwar bracht Reto Amstutz die Gastgeber in der 44. Minute auf 2:3 heran. Mit drei kleinen Strafen in den letzten 10 Minuten nahmen sich die Aroser den Wind indes selber wieder aus den Segeln. Fünf Runden vor dem Ende der Qualifikation muss der EHC Arosa weiter hart um die Playoff-Qualifikation kämpfen.
Chancenlos blieb der EHC Chur beim zweitplatzierten EHC Dübendorf (2:6). Zwar gingen die Bündner Hauptstädter bereits nach 71 Sekunden durch Claude Schnetzer in Führung. Diese hatte aber nur gerade 23 Sekunden Bestand. In der Folge zogen die Zürcher bis zur 51. Minute auf 6:1 davon, ehe Lars Kellenberger mit seinem ersten Saisontor für das 2:6-Schlussresultat besorgt war. Der EHC Chur geht nun mit vier Punkten Vorsprung auf den Trennstrich in die fünf letzten Runden der Qualifikation.
Brisant: Schiedsrichter der Partie war Joshua Blasbalg. Der 26-jährige Blasbalg war während seiner Junioren- und Aktivzeit selber Spieler des EHC Dübendorf. Zuletzt lief er in der Saison 2016/17 für die Zürcher auf. Und tatsächlich fühlte sich die Anhängerschaft des EHC Chur vom Unparteiischen betrogen.