Piranha Chur erspielt sich zwei Matchbälle
Von Piranha Chur
Von Beginn weg schlugen die beiden Teams einen hohen Rhythmus an. Das Spielgeschehen wog hin und her, die Bündnerinnen hatten dabei jedoch mehr Ballbesitz. Immer wieder gab es auf beiden Seiten Torchancen, manchmal aufgrund von technischen Fehlern in der Defensive, manchmal dank schönen Kombinationen. Das Skore eröffnen konnte Chiara Rensch. Ihre Linie konnte sich in der Offensivzone installieren, Alessandra Schneller spielte dabei Rensch an, welche ihr Team von der linken Bande aus wunderschön mit einem Knaller in Führung brachte. Dass das erste Tor wegweisend sein kann, zeigte sich in den ersten beiden Spielen dieser Serie und somit durfte sich Piranha über das 1:0 speziell freuen. Noch besser kam es für die Bündnerinnen nur zwei Minuten später. Die wieselflinke Margrit Scheidegger wurde von Géraldine Rossier in der Mittelzone angespielt, entfloh der Bernischen Verteidigung und schlenzte den Ball zum 2:0 ins weite Eck. Wer nun dachte, die Churerinnen steuern einem ungefährdeten Sieg entgegen, sah sich jedoch getäuscht. Fünf Minuten später leistete sich Churs Abwehr einen Aussetzer. Flavia Kuratli von den Skorps nahm die Einladung an und verkürzte auf 2:1. Die Geschichte des Startdrittels ist somit aber noch lange nicht erzählt. Zuerst hatten die Bündnerinnen die passende Antwort auf den ersten Gegentreffer bereit: Mari Aanerud und Luana Rensch wirbelten im Slot der Gegnerinnen und blieben hartnäckig, bis Rensch das 3:1 erzielen konnte. Keine drei Minuten später mussten die Churerinnen die erste Strafe des Spiels hinnehmen. Wie die Churerinnen zuvor hatten auch die Skorps die passende Antwort bereit. Mit einem halbhohen Weitschuss brachte Lisa Liechti ihr Team zurück ins Spiel und erzielte den 3:2 Anschlusstreffer. Piranha schwächte sich kurz vor der Pause selbst indem sie sich eine weitere 2-Minuten-Strafe einbrachte. Diese Strafe wurde jedoch schadlos überstanden.