Mit 18 Bündnerinnen und Bündnern und drei Geschwisterpaaren in die neue Skisaison
In weniger als einem Monat startet mit den Riesenslaloms in Sölden die neue Weltcupsaison der Skifahrerinnen und Skifahrer. In dieser Saison mit dabei sind auch 18 Bündner Athletinnen und Athleten. Gaudenz Bavier, der Präsident des Bündner Skiverbands, nimmt zu verschiedenen Themen Stellung.
Zur Anzahl von 18 Bündner Skirennfahrerinnen und -fahrern:
Im Vergleich mit den anderen Regionalverbänden haben wir vom Bündner Skiverband am meisten Athletinnen und Athleten in den Swiss-Ski-Kadern. Neu gehören Anuk Brändli, Tom Zippert und Federico Toscano dazu. Carlo Janka und Luana Flütsch sind zurückgetreten. Würde Selina Egloff diese Saison nicht pausieren, wären es gar 19 Athletinnen und Athleten. Zudem haben vier Bündner Nachwuchsfahrerinnen und -fahrer die Selektion ins Nationale Leistungszentrum geschafft. Damit kann ich sagen, dass die Anzahl im Vergleich zu vergangenen Jahren stabil geblieben ist.
Zu den drei Bündner Geschwisterpaaren auf höchster Stufe:
Neu ist diese Entwicklung nicht. Es gab schon immer Geschwister in den Swiss-Ski-Kadern. Gerne erinnere ich an die Gebrüder Hemmi und Hangl oder die Geschwister Berthod und Jenal. Seit Jahren gibt es die Gebrüder Caviezel, seit Kurzem auch die Simonets und nun macht Tom Zippert mit dem Aufstieg ins C-Kader ein drittes Brüderpaar perfekt. Dies zeigt, dass in diesen Familien der Stellenwert des Skirennsports besonders hoch ist und die Eltern sich für die Skikarrieren ihrer Kinder einsetzen. Ohne Unterstützung des Elternhauses ginge so etwas nicht.
13 Männer und 5 Frauen zeigen ein klares Ungleichgewicht im Bündner Skirennsport: