Minisieg für Piranha gegen Red Ants
von Piranha Chur
In der Hinrunde liess Piranha Chur zu Hause gegen Winterthur die Muskeln spielen und überrollte seinen Gegner gleich mit 11:2. Wer am Sonntagabend eine ähnlich einseitige Partie erwartete, sah sich in den ersten Minuten des Rückspiels wohl bestätigt. Piranha Chur trat dominant auf, erarbeitete sich viele Chancen und war entschlossen, dem Spiel früh den Stempel aufzudrücken. Trotzdem war bereits in dieser Phase spürbar, dass die Defensive der Churerinnen an diesem Abend nicht makellos ist. Es gab viele Ungenauigkeiten im Passspiel, was den Gegnerinnen immer wieder gefährliche Konter ermöglichte.
Margrit Scheidegger eröffnete in ihrer alten Heimstätte bereits in der ersten Spielminute mit einem ihrer gefürchteten Tempoläufe und einem schönen Schuss ins hohe Eck das Skore. Zehn Minuten später doppelte Nicole Capatt nach, welche im Slot am schnellsten reagierte und einnetzte. Dieses Tor war das Erste eines effizienten Abschnitts der Piranhas. Denn drei Minuten später war es wiederum eine junge Churerin, die am schnellsten auf ein Chaos im Winterthurer Slot reagierte und zum 0:3 traf. Alessandra Schneller war erfolgreich, nachdem sie nach einem Abpraller gleich zwei Mal zum Abschluss kam. In der 16. Minute war Corin Rüttimann mit einem Schuss aus der Distanz erfolgreich. Und als wiederum nur zwei Minuten später Sereina Buchli ihren vierten persönlichen Treffer dieses Wochenendes (inklusive Cup Halbfinal vom Samstag) nach mustergültigen Vorarbeit von Mari Aanerud gekonnt verbuchte, dachten wohl viele in der Turnhalle Oberseen, dass es einen Kantersieg des aktuellen Schweizer Meisters geben wird.