Lakers tun sich auswärts weiter schwer
Die Partie beim Tabellendritten EHC Biel am Samstagabend war die 20. auf fremdem Eis für die Lakers seit ihrer Rückkehr in die National League. Und obwohl der Aufsteiger von knapp 600 (im Extrazug angereisten) Fans unterstützt wurde, endete für ihn auch diese so wie fast jede davor: mit einer Enttäuschung. Lediglich fünf Zähler konnten die Rosenstädter bisher auswärts ergattern. Sie stammen von zwei Niederlagen nach Verlängerung (1:2 am 23. November in Langnau und 2:3 am 11. Januar in Genf) sowie einem Sieg (3:1 in Genf am 1. Dezember).
Wo die Probleme der St. Galler in fremder Halle liegen, zeigte sich in Biel einmal mehr deutlich: Sie sind offensiv praktisch inexistent. Das Schussverhältnis (37:20) fiel klar zugunsten der Gastgeber aus, und gemessen an den echten Torchancen hatte Biel noch ein viel grösseres Übergewicht. So konnte Lakers-Verteidiger Timo Helbling letztlich nichts anderes konstatieren als: «Biel hat verdient gewonnen. Das Resultat ist aus unserer Sicht sogar etwas schmeichelhaft.»
Unglücklich zwei Tore abgegeben
Trotz allem war die Partie lange spannend. Der Hauptgrund dafür stand im Tor der St. Galler. Wie am Freitag beim 3:0-Heimsieg gegen Gottéron, wo er seinen erste Shutout der Saison gefeiert hatte, zeigte Melvin Nyffeler eine herausragende Leistung. Es musste sich schon etwas Aussergewöhnliches ereignen, damit die Bieler den Lakers-Keeper überwinden konnten. So passiert in der 37. Minute. Nyffeler stellte sich auf einen Distanzschuss von Verteidiger Beat Forster ein, dieser traf den Puck aber nicht richtig. Sein «Schüsschen» wurde zur idealen Vorlage für Topskorer Toni Rajala, der so mühelos zum 1:1 verwerten konnte.