Kanadier soll der Lakers-Offensive neuen Schwung verleihen
Nachdem sein Team am Mittwoch bei der 0:1-Niederlage bei den ZSC Lions in der Offensive zum dritten Mal in Folge harmlos geblieben war, machte Headcoach Jeff Tomlinson klar, dass er nun handeln werde. «Wir müssen neue Impulse setzen, die Spieler wachrütteln», sagte er. Für das gestrigen Training wirbelte Tomlinson die Angriffsformationen deshalb kräftig durcheinander. Wie diese im heutigen Heimspiel gegen Bern (19.45 Uhr) aussehen werden, liess sich aber noch nicht wirklich ableiten – nur schon deshalb, weil mit Dion Knelsen eine Stammkraft fehlte. Der Kanadier wurde in der Nacht auf Donnerstag zum dritten Mal Vater.
Wir waren schon länger an Kevin Clark dran. Er wird unsere Mannschaft weiterbringen.»Roger Maier, Sportchef der SCRJ Lakers»
Um ihrer Offensive neuen Schwung zu verleihen, haben die Lakers aber nicht nur teaminterne Massnahmen ergriffen, sondern auch einen Transfer getätigt. Vom lettischen KHL-Klub Dinamo Riga stösst der Kanadier Kevin Clark zu den Rosenstädtern. Eine Wunschverpflichtung. «Wir waren schon länger an Kevin Clark dran, trafen ihn auch persönlich anlässlich des KHL-Gastspiels Ende November in Zürich», erklärt Sportchef Roger Maier.
Ein guter Läufer und Skorer
Um ihre Finanzen nicht allzu arg zu strapazieren, wollten die Lakers aber zuerst einen Abnehmer für den seit dem Aufstieg mehrheitlich überzähligen Jared Aulin finden. Dies gelang vergangene Woche: Der 36-jährige Kanadier wechselte zum DEL-Klub Straubing Tigers. Und als Dinamo Riga dann andeutete, für den Rest der Saison nicht mehr auf Clark setzen zu wollen, war der Weg definitiv frei.