Janka erhält nach verbalem Rundumschlag Rückendeckung
Am Montag hat an der Ski-WM im schwedischen Are die Kombination der Männer stattgefunden. Das traditionsreiche Rennformat steht vor einer ungewissen Zukunft – am Mittwoch will der Weltverband FIS über die Zukunft der Kombination im alpinen Skirennsport tagen. Im Weltcup-Kalender stehen in dieser Saison gerade noch zwei Kombinationsrennen pro Geschlecht auf dem Programm.
Viele Argumente für die Fortsetzung der vernachlässigten Disziplin wurden am Montag nicht gesammelt. Da die Abfahrt zu kurz und zu wenig selektiv war und die Slalom-Piste nach wenigen Fahrern bereits stark nachliess, blieben die Abfahrer den Slalom-Spezialisten im Kampf um die Medaillen deutlich unterlegen. «Die Piste war schlecht, die Abfahrtsbesten hatten keine Chance auf eine Medaille», gab selbst Bronzemedaillen-Gewinner und Slalom-Crack Marco Schwarz zu.
Carlo Janka über die WM-Kombination»
Klartext sprach nach dem Rennen auch Carlo Janka, der auf Rang 18 gelandet war. «Es kann einfach nicht sein, dass die Sache schon nach wenigen Fahrern geritzt ist», sagte der Obersaxer im Interview mit SRF Sport. Mauro Caviezel etwa, der als einer der besten Abfahrer wie Janka selber auch erst spät zum Slalom gestartet war, landete trotz hervorragendem Lauf neben dem Podest. «Dass Mauro mit dieser Leistung Siebter wird, kann nicht sein», fuhr Janka fort. Wenn man so weitermache, werde immer ein Ungleichgewicht zugunsten der Slalomfahrer bestehen.