Friolet: «GC ist uns im Zusammenspiel weit voraus»
von Thomas Rentsch (UHC Alligator Malans)
Das Spiel begann mit einigen Abschlüssen auf beiden Seiten gefällig. Den ersten Treffer erzielte der immer besser in Form kommende Mike Jäger für die Alligatoren in der 3. Minute. Schon früh im Spiel schenkte man sich in allen Zonen nichts: unkontrollierte Bälle waren heftig umkämpft. Rasches Umschaltspiel wurde von beiden Teams durch ein 1–2-2 Defensivsystem begünstigt. «Auf die 50/50 Bälle haben wir uns vor dem Spiel eingestellt. In der eigenen Zone gelang uns dies besser als im Spiel gegen vorne», meinte ein enttäuschter Joel Friolet nach dem Spiel. Aus dem grossen Hin und Her des Startdrittels konnte sich der Gast auf Zürich zählbare Vorteile verschaffen: Der junge Seiler, Routinier Heller und Moritz Wenk trafen je für ihr Team, während Malans einige Grosschancen liegen liess.
Nach einem ereignisarmen, aber hektischen und temporeichen Mitteldrittel erforderte der 1:3-Rückstand das Eingreifen des Bündner Staffs. Pius Caluori stellte zu Beginn des Schlussdrittels auf zwei Linien um. Es brauchte etwas Anlaufzeit, bis die neuen Formationen in Schwung kamen. Ein kapitaler Eigenfehler in der Bündner Defensive ermöglichte GC den Treffer Nummer 4 in der 45. Minute. Die Reaktion der Herrschäftler folgte aber durch zwei Treffer und einer zusätzlichen Grosschance in derselben Minute auf dem Fuss. Mauro Hartmann legitimierte seinen Einsatz mit einem kaltschnäuzigen Hocheckschuss allein vor Nati-Goalie Pascal Meier; und Remo Buchli verwandelte nach einem idealen Querpass zum 3:4-Anschlusstreffer.