Endlich geht mal wieder alles auf
Auf die Tabelle hat der Sieg vom Samstag keine Auswirkung: Die Lakers holten im 35. Saison-Ligaspiel ihre Punkte 18 bis 20 und bleiben damit das abgeschlagene Schlusslicht der National League. Wichtig war der Erfolg dennoch, insbesondere für die Moral. Die Erleichterung nach dem sechsten Sieg, dem ersten seit dem 1. Dezember, war entsprechend gross.
Erstmals seit dem 24. November und zum vierten Mal im bisherigen Meisterschaftsverlauf gelangen den Lakers vier Tore in einer Partie. «Ich wusste, dass wir vier Treffer brauchen», sagte Jeff Tomlinson nach der Partie. «Letztlich hätten zwar auch drei gereicht, aber wir waren zu sehr unter permanentem Stress und Druck. Wir waren nicht die bessere Mannschaft.» Der SCRJ-Coach verwendete für seine Matchanlayse gewohnt offene Worte: «Um zu gewinnen, müssen wir an unserem Limit spielen, brauchen wir ein bisschen Glück und Nyffeler so stark, wie in diesem Spiel.»
Alle drei US-Stürmer treffen
Am Samstag trafen diese Komponenten auf die Lakers zu. Zudem konnten sie sich in der Offensive auf ihr US-Trio verlassen, denn dieses war für sämtliche Treffer zuständig. Den ersten und den letzten erzielte Kevin Clark. Für den 31-Jährigen war es im vierten Spiel für seinen neuen Klub die Torpremiere. Erstmals an der Seite von Roman Schlagenhauf und Casey Wellman, kam Clark besser zur Geltung als in den Spielen zuvor. Diese erste Sturmreihe bekam von Tomlinson auch Lob für ihre Defensivarbeit. Denn sie nahm Ambris Paradeformation um Liga-Topskorer Dominik Kubalik weitgehend aus dem Spiel.
Zweimal tauchte der Tscheche dennoch alleine vor dem Lakers Tor auf, scheiterte aber in der 29. und in der 55. Minute am glänzend reagierenden Nyffeler. Nicht nur deshalb war der Lakers-Goalie einmal mehr der beste Spieler seiner Mannschaft und damit der Sieggarant: Nyffeler wehrte 47 von 49 Schüssen ab. Die Lakers brachten es auf bloss 21 Torschüsse, waren dabei aber effizient.