«Riesenehre, für die Schweiz zu spielen»
Der 16-Jährige hat seit Kurzem einen neuen Glücksbringer überall dabei: Den Puck, mit dem er sein erstes Tor in der Schweizer Junioren-Nationalmannschaft erzielte – in seinem ersten richtigen Länderspiel notabene. Die Nati-Auftritte seien Riesen-Erlebnisse gewesen, und von den gemachten Erfahrungen könne er in seiner weiteren Karriere sicher profitieren, meint er auf Anfrage. Doch dazu später mehr. Es verwundert also nicht, ist Körbler mit seiner bisherigen Saison sehr zufrieden. Die U17 Elit des HCD liegt in der Tabelle auf dem zweiten Platz und ist schon seit längerem für die Playoffs qualifiziert. «Wir haben ein gutes Team beisammen, in dem auch der Zusammenhalt stimmt. Zudem bin ich auch mit meiner persönlichen Leistung zufrieden», sagt der Teenager. Das darf er auch durchaus sein, denn mit 41 Skorerpunkten (19 Tore/22 Assists) ist er Topskorer seines Teams.
Auch Gian Leipold zeigt sich mit der bisherigen Saison zufrieden, auch wenn es seinem Team, der U20 Elit des HCD, nicht immer toll gelaufen ist. Gegenwärtig liegt das Team auf dem achten Platz, dem letzten, der für die Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Die Equipe habe am Anfang Mühe gehabt, in die Gänge zu kommen, stellt der Verteidiger fest. Nach einer besseren Phase habe es im Januar einige knappe Niederlagen gegeben, wobei immer wenig für einen anderen Partieausgang gefehlt habe. Er selber sei – da vom jüngsten Jahrgang im Kader – ohne grosse Erwartungen in die Saison gegangen. Mittlerweile ist Leipold nicht nur Stammspieler, sondern kann auch auf seine ersten Einsätze mit dem Schweizer U18-Nationalteam zurückblicken. «Die Trainer schenken mir ihr Vertrauen, obwohl ich hin und wieder unnötige Strafen erhalte. Das gibt mir Sicherheit. Zuletzt in der Slowakei konnte ich mit der Nati solide Leistungen abrufen.»
Stolz auf Nati-Einsätze
Sowohl Körbler als auch Leipold sind stolz darauf, für die Schweiz spielen zu dürfen. «Für mich ist es eine Riesenehre, für die ‹Eisgenossen› zu spielen. Dafür trainiere ich ja auch», meint der 16-Jährige. Er habe den Aufgeboten mit grossem Stolz Folge geleistet und zeigen wollen, was er könne. Auch wenn er sich teilweise an neue Taktiken gewöhnen musste und international alles schneller geht, bezeichnet er seine internationalen Einsätze als «Riesen-Erlebnisse». Denn er lerne viel Neues, das er auch in seinem HCD-Team einbringen könne. Stolz ist Körbler natürlich auch auf die Tore, die er in seinen ersten Nati-Einsätzen bereits erzielen konnte. Den Puck, mit dem er das erste Tor seiner Nati-Karriere erzielen konnte, hat er nun stets bei sich.