Mieser Start und vorne gelingt nichts: Der HCD taucht in Bern
Das Spiel
Seine ersten drei Saisonspiele gegen den SC Bern hat der HCD alle gewonnen. Bei Duell Nummer 4 sind die Punkte schon nach sechs Minuten so gut wie weg. Der SC Bern führt zu diesem Zeitpunkt bereits mit 3:0. Dabei gehört die erste Topchance des Spiels den Davosern, Adam Reideborn rettet in der zweiten Minute mit der Fanghand brillant gegen Matej Stransky. Kurz darauf ein folgenschwerer Aussetzer von Brendan Lemieux, der erneut den Vorzug gegenüber Verteidiger Julius Honka bekommt: In der eigenen Abwehrzone spielt der Davoser Stürmer auf den Stock von Ramon Untersander. Dieser passt vors Tor zu Marc Marchon, der Bern in Führung bringt. Kaum wird wieder angespielt, ist HCD-Verteidiger Calle Andersson an der Bande nicht konsequent. Dies gibt dem SCB Platz, Miro Altonen trifft unbedrängt zum 2:0. Es ist in der vierten Minute der Doppelschlag innert 20 Sekunden. Der dritte Gegentreffer passt ins Bild dieser rabenschwarzen Startphase der Gäste. Der Davoser Verteidiger Michael Fora, der im Slot im Zweikampf mit Simon Moser ist, lenkt den Schuss von Untersander mit dem Schlittschuh ins eigene Tor ab. HCD-Trainer Josh Holden nimmt daraufhin sein Time-out und beendet gleichzeitig den Arbeitstag für den bedauernswerten Torhüter Sandro Aeschlimann. Für ihn kommt Luca Hollenstein. Dieser hält seinen Kasten bis zur Pausensirene sauber, und das Berner Publikum verabschiedet seine Mannschaft mit stehenden Ovationen in die Garderobe.
Im zweiten Abschnitt ist von den Davosern eine Reaktion gefordert. Und diese kommt. Marc Wieser (23.) und Filip Zadina (24.) erspielen sich Möglichkeiten, Reideborn pariert. Der HCD ist jetzt das deutlich aktivere Team, auch, weil es sich der SCB leisten kann, im Verwaltungsmodus zu spielen. Klas Dahlbeck, Wieser (beide 29.) und erneut Zadina (32.) drücken auf den Anschlusstreffer. Der schwedische Goalie des SCB strahlt aber viel Sicherheit aus – wie auf der anderen Seite Hollenstein. So fallen in den zweiten 20 Minuten keine Tore.
Im Abschluss sündigt der HCD auch im letzten Drittel. Anders das Heimteam: Mit dem 4:0 von Thierry Schild in der 48. Minute ist die Partie definitiv entschieden. Chris Egli hat in der 56. Minute noch den Ehrentreffer auf dem Stock, scheitert aber alleine vor Reideborn. Schon zum siebten Mal in dieser Saison verliert der HCD ein Spiel zu null.