HCD-Stürmer Nussbaumer über Play-off-Gegner: «Ich wünsche mir Bern – wegen meiner Familie»
von Roman Michel und Bernhard Camenisch
Wird es Zug? Bern? Oder doch Fribourg-Gottéron? Der Qualiendspurt in der National League läuft. Spätestens in einer Woche wird der HC Davos seinen Play-off-Gegner kennen. Stürmer Valentin Nussbaumer hat einen klaren Favoriten aus dem Trio: der SCB. Nicht etwa aus sportlichen Gründen. «Das wäre für meine Familie am nähesten, um an die Spiele zu kommen», so der Jurassier im neusten HCD-Talk auf «TV Südostschweiz». «Ich schaue zwar nicht täglich auf die Tabelle. Aber wir wissen schon, wo wir stehen.» Am liebsten würde sich Nussbaumer im Endspurt noch einen Platz in den Top 4 sichern – und so das Heimrecht in den Play-offs. Zur Erinnerung: Letztmals durfte der HCD 2016 zuhause in die Viertelfinals starten.
Bei diesem Unterfangen müssen die Bündner auf Enzo Corvi verzichten. Der Nationalstürmer (27 Skorerpunkte in diesem Winter) fehlt dem HCD wegen einer vom Verein nicht näher definierten Oberkörperverletzung für den Rest der Saison. Corvi musste sich einer Operation unterziehen. «Das ist ein grosser Verlust», gibt Nussbaumer zu. Der 24-Jährige übernahm am Mittwoch gegen Ambri quasi die Position von Corvi. Nachdem Nussbaumer in dieser Saison primär als Flügelstürmer zum Einsatz kam, spielte er gegen die Leventiner als Center der zweiten Linie zwischen Matej Stransky und Filip Zadina. «Es ist ein komplett anderes Spiel», sagt Nussbaumer. Neu ist die Rolle für ihn keineswegs. Als Junior spielte Nussbaumer hauptsächlich auf der zentralen Position. Auch beim HCD kam er schon als Center zum Einsatz.