EHC Arosa in Play-off-Form, Chur mit Niederlage
Es war eine vor allen auch neben dem Eis turbulente Woche in der dritthöchsten Schweizer Eishockey-Spielklasse MHL für die beiden Bündner Vereine aus Arosa und Chur. Seit dem offiziellen Stichtag am 15. Februar steht fest, dass der Traditionsverein aus dem Schanfigg, nicht aber der Stadtklub aus der Kantonshauptstadt an seinem Gesuch für die Aufnahme in die Swiss League festhält. Am Samstag nun wurde mit der 32. Runde die Qualifikation abgeschlossen. Der EHC Arosa tat dies mit einem diskussionslosen 6:0-Heimsieg über Dübendorf mit Erfolg. Der EHC Chur seinerseits unterlag Frauenfeld im heimischen Stadion mit 2:3. Damit stehen auch die Playoff-Paarungen fest. Der Tabellenzweite Chur trifft ab dem kommenden Samstag auf Huttwil, der Tabellendritte Arosa misst sich in er Best-of-7-Serie (vier Siege) mit Seewen.
Die Formkurve passt
Die Play-offs sind nun natürlich primär für die aufstiegswilligen Aroser von Bedeutung. Meistern sie die Hürde Seewen, schaffen sie im Fernduell mit Martigny den vielleicht schon entscheidenden Schritt zur Promotion in die zweithöchste Spielklasse. Am Samstag schoss sich Arosa mit Erfolg auf die entscheidende Phase der Saison ein. Vor 920 Zuschauern stellten Matteo Brazzola sowie Cédric Sieber mit ihren beiden Toren im Startabschnitt früh die Weichen zum Sieg. Kristres Arnicans und Hassan Krayem im Mitteldrittel sowie Doppeltorschütze Manuel Laimbacher im finalen Spielabschnitt trafen danach zum nie gefährdeten 6:0-Heimerfolg. Die Mannschaft von Trainer Rolf Schrepfer schliesst damit den Grunddurchgang der MHL im dritten Rang ab. Gegen den Play-off-Gegner aus Seewen tankte man zuletzt mit einem 4:1-Heimerfolg in der vorletzten Runde am vergangenen Mittwoch Moral.