Drei Bündnerinnen beim Neuaufbau dabei
Nach den zahlreichen Rücktritten nach den Olympischen Winterspielen von Pyeongchang präsentiert sich an der WM in Finnland ein neues Frauen-Nationalteam. Zehn Spielerinnen sind erst 20 oder noch jünger, acht nehmen erstmals an einer Weltmeisterschaft teil. Aber die Schweizerinnen können sich den Neuaufbau erlauben. Die WM wurde von acht auf zehn Teams aufgestockt, und die Schweiz startet als Nummer 5 der Welt in der Gruppe A mit den Top-5-Teams, die dadurch alle bereits für die Viertelfinals gesetzt sind und nicht absteigen können.
Die Schweiz trifft der Reihe nach auf Kanada (10x Weltmeister), Russland (3x Bronze), die USA (8x Weltmeister) und Finnland (12x Bronze). Diesen Gegnerinnen können die Schweizerinnen viel abschauen. Nationaltrainerin Daniela Diaz stellt fest: «Die Spielerinnen erhalten die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln und von den besten der Welt zu lernen. Wir wollen den Gegnern das Leben so schwer wie möglich machen und die vier Spiele nützen, um als Team noch enger zusammenzurücken, um dann im Viertelfinal bestens vorbereitet zu sein.»