Die Symbolfigur für das neue Chur Unihockey
Die neue Unihockey-Saison ist erst etwas mehr als 36 Minuten alt, als Chur-Unihockey-Stürmer Manuel Rieder beim Auswärtsspiel in Thun bereits seinen zweiten Treffer und insgesamt seinen dritten Punkt an diesem Abend bucht und den Spielstand auf 6:2 erhöht. Mit diesen drei Skorerpunkten hat der 20-jährige Churer bereits seine Skorerwerte aus der ersten NLA-Saison 2017/2018 egalisiert.
Der Spieler mit der Nummer 23 steht sinnbildlich für das neue Chur Unihockey. Bei den Churern haben auf diese Saison nämlich nach vielen Abgängen und Rücktritten viele junge Spieler das Zepter übernommen. Und diese jungen Spieler haben einen entscheidenden Beitrag zum guten Saisonstart der Churer geleistet (Rang 5 mit nur zwei Punkten Rückstand auf Rang 3). Neben Rieder, der aktuell mit zehn Skorerpunkten auf Rang 2 in der internen Skorerliste liegt, ist ebenfalls mit zehn Punkten direkt dahinter der noch ein Jahr jüngere Finne Kim Hyrkkönen zu finden.
Vor dem elften Saisonspiel am Samstag zuhause gegen Köniz wollten wir deshalb von Rieder wissen, wie es zu diesem Leistungssprung gekommen ist, welche Teams Chur hinter sich lassen muss, um in die Playoffs zu kommen und wie es sich anfühlt, plötzlich gegen den einen der besten Verteidiger der Welt zu spielen.
Manuel Rieder, wie sieht Dein Fazit zum Saisonstart aus?
Mit unserem Saisonstart bin ich ziemlich zufrieden, gegen die tendenziell schwächeren Gegner haben wir viele Siege geholt. Schade ist, dass wir gegen die grossen Kaliber nur selten punkten konnten.