Die Lakers sind an einem neuen Tiefpunkt angelangt
Ehe sie ihren ersten Sieg nach der Rückkehr in die National League feiern konnten, hatten sich die Lakers fünfmal geschlagen geben müssen. Das zweite Erfolgserlebnis mussten sie sich wiederum mit fünf Pleiten erdauern, das dritte sogar mit sechs Nullern in Serie.
Als sich die Verletztenliste dann endlich gelichtet hatte und der in der Zwischenzeit verpflichtete amerikanische Stürmer Danny Kristo in Fahrt kam, folgte eine bessere Phase: Innert sechs Partien gelangen drei Siege, der letzte am 1. Dezember in Genf (3:1).
Seither konnte bei den Rosenstädtern – abgesehen vom Sieg im Cup-Halbfinal – höchstens noch von guten Ansätzen die Rede sein, Punkte kamen keine mehr hinzu. Am Samstag in Lausanne zum siebten Mal in Folge, womit der Aufsteiger an einem neuen Tiefpunkt angelangt ist.
Nur vier Mal mehr als zwei Treffer
Die Ursache ist dieselbe wie Anfang Saison: Die Lakers erzielen viel zu wenige Tore. Sieben Mal gelang ihren gar kein Treffer, nur vier Mal waren es mehr als zwei (was übrigens immer zum Sieg reichte).
Die Lakers schiessen am wenigsten Tore aller National-League-Klubs.»
In 31 Partien netzten die Rosenstädter insgesamt 44 ein, was einen Schnitt von 1,42 Tore pro Partie ergibt. Das ist mit Abstand der schlechteste Wert der National League (das zweitschlechteste Team ist der Tabellenvorletzte Davos mit 2,23, der Ligaschnitt liegt bei 2,73) und einer, der in den seltensten Fällen zu einem Sieg reicht respektive im Falle der Lakers in der laufenden Meisterschaft gar nie. Die Resultate bei ihren vier Siegen lauteten: 2:1, 4:3, 5:4 nach Verlängerung, 6:3 und 3:1.