Chur Unihockey greift nach Playoff-Heimrecht
von Chur Unihockey
Nachdem die direkten Konkurrenten um die Playoff Plätze die entscheidenden Punkte nicht erzielen konnten, befindet sich Chur Unihockey bereits in den Playoffs. Ihr Gegner, die Tigers Langnau hingegen befinden sich mitten im Dreikampf um den achten und damit letzten Playoff-Platz. So durfte man als Zuschauer gespannt sein, ob Chur den Tatendrang der Tigers unter Kontrolle halten konnte.
Langnau startete besser ins erste Drittel. Es fiel ihnen leichter den Spielrhythmus zu finden und der Ball kursierte meist in ihren Reihen. Torhüter Sandro Breu entschärfte die ersten Angriffe aber problemlos und musste sich in der 13. Minute das erste Mal geschlagen geben. Stefan Siegenthaler suchte in einer Überzahlsituation für das Heimteam den Abschluss und schoss seine Mannschaft in Führung. Chur liess sich davon nicht beeindrucken und versuchte dagegenzuhalten. Doch die Bemühungen blieben erfolgslos. Jedoch trafen die Tigers erneut. In der 19. Minute war es Martin Kisugite, der das Heimteam zur Pause 2:0 in Führung schoss.
Im Mitteldrittel blieb eine Antwort der Churer zunächst aus. Das Gegenteil war sogar der Fall. Martin Kisugite traf zum zweiten Mal für sein Team und es resultierte daraus eine 3:0 Führung für das Heimteam. Erst in Spielhälfte trafen die Churer das erste Mal. Joel Hirschi konnte den Rückstand auf 3:1 verkürzen. Ein weiteres Tor folgte kurz vor Drittelsende. Eine Strafe gegen die Tigers wurde ausgesprochen und Chur befand sich schräg vor dem gegnerischen Tor, also einer guten Ausgangslage für Freischläge. Der Freistoss wurde von Jan Binggeli perfekt ausgeführt. Er sah wie Paolo Riedi von der gegnerischen Verteidigung vergessen wurde, spielte ihm den Ball flach zu und Riedi verkürzte ohne Probleme den Abstand auf 3:2.