Auszeichnung für Glarner Schwinger Mario Tschudi und Beni Rhyner
Am Eidgenössischen Schwingfest musste Marco Ulrich den Wettkampf im sechsten Gang wegen einer Prellung aufgeben. «Doch schon am Tessiner spürte ich, dass es wieder besser geht, und mein Ziel war es, beim Freiluftwettkampf-Ausklang nochmals einen guten Wettkampf zu zeigen», so die Worte des Siegers. Der Cousin des langjährigen Spitzenschwingers Andreas Ulrich bezwang im Schlussgang bei unaufhörlichem Dauerregen den Höfner Ueli Hegner in der zweiten Minute mit Kurz. «Da ich einen Viertelpunkt Vorsprung auf ihn hatte, lag es nicht an mir, den Gang zu diktieren. Doch letztlich wollte ich es so kurz wie möglich machen und raschmöglichst an die Wärme», sagt Ulrich weiter.
Ulrich und Hegner bestritten den Schlussgang als sechsten Gang, als Zusatzgang. Somit waren ihnen die Ränge eins und zwei vorzeitig sicher. Denn zuvor entschied man sich, den Wettkampf nach dem fünften Gang abzubrechen. Der Platz war dermassen durchnässt, die Schwinger froren und die Dunkelheit brach bereits über den Aubrig herein, waren doch zugleich auch noch 233 Jungschwinger zu den 85 Aktiven auf demselben Platz im Einsatz.
Erster Rangfestsieg
Marco Ulrich stellte im Anschwingen mit dem Zuger Dominik Waser. Dann bezwang er Corsin Jörger, Janik Korrodi, Gian-Maria Odermatt und den Führenden nach vier Gängen, Alex Styger. Es war der erste Rangfestsieg für den 25-jährigen Mythenverbändler. Ueli Hegner stellte ebenfalls ein Duell, und zwar im zweiten Gang mit Andy Murer. Roger Baumann, Kevin Steinauer, Niklaus Scherer und Corsin Jörger warf der Ausserschwyzer auf den Rücken. Bruno Suter, ein Klubkamerad von Ulrich, war der einzige Schwinger, der mit drei Siegen startete, doch mit dem Unentschieden gegen Toni Omlin verpasste er den Schlussgang.