Alligator Malans gelingt das Break
Alligator Malans stand vor der heutigen Halbfinal-Partie gegen GC Unihockey mit dem Rücken zur Wand. Eine weitere Niederlage hätte das Saisonende für die Herrschäftler bedeutet.
Dementsprechend vorsichtig starteten die Alligatoren in dieses fünfte Spiel gegen GC. Doch dies bewirkte auch, dass die Zürcher in der Anfangsphase deutlich mehr vom Spiel hatten und näher am ersten Tor waren als die Gäste. Dieses erste Tor für die Zürcher fiel dann auch tatsächlich: Einmal mehr war es die erste Formation, die in der 17. Minute nach einem schönen Auslösungspass von Claudio Laely und einem Querpass von Christoph Meier auf Topskorer Joel Rüegger für die Führung besorgt war.
Ernsthafte Sorgen über ein Ausscheiden der Malanser musste sich die mitgereisten Fans in rot-schwarz aber nicht machen. Dies bewies das Resultat auf der Anzeigetafel nach 40 Minuten. Dieses lautete 4:2 aus Sicht der Alligatoren. Doch wie ist es nach der Dominanz der Zürcher in der Anfangsphase dazu gekommen?
Die Malanser fingen sich relativ schnell nach dem Rückstand und kamen bereits in der 19. Minute durch ein Distanzschuss von der linken Seite von Kevin Berry zum Ausgleich. Der Verteidiger bewies damit einmal mehr seine offensiven Qualitäten. Ab dem zweiten Abschnitt verlagerte sich das Spiel dann mehrheitlich in die Hälfte der Zürcher. Die Alligatoren zeigten eine der stärksten Drittel der ganzen Serie und spielten defensiv äusserst diszipliniert und fuhren offensiv den einen oder anderen schönen Angriff. Das Paradebeispiel dafür in der 36. Minute: Die dritte Malanser Formation kombinierte sich mit drei tollen Pässen vors Zürcher Tor, wo am Ende Nino Vetsch im Slot den Ball nur noch hinter GC-Torhüter Pascal Meier einschieben musste. Es war das 4:1 für die Alligatoren. Doch wie so häufig in dieser Serie vermochten die Zürcher noch einmal zu reagieren. Luca Graf kam noch vor dem Drittelsende aus fast identischer Position wie im ersten Drittel Berry zum Abschluss und traf ebenfalls haargenau.