Alles spricht gegen Alligator – und das ist gut so
Enttäuschte Mienen und Fassungslosigkeit prägen das Bild auf Malanser Seite am Samstagabend in der Sporthalle Hardau in Zürich. Soeben hat Alligator im fünften Playoff-Spiel gegen die Grasshoppers zum vierten Mal den Kürzeren gezogen und ist somit aus dem Rennen um den Meistertitel ausgeschieden.
Noch ist diese Szenerie rein fiktiv. Und doch sprechen viele Gründe gegen die Alligatoren und für das Eintreffen dieser Szenarios:
- GC ist die effizientere Mannschaft: Zieht man die Schussstatistik in dieser Serie zu Rate, so ergibt sich in den ersten vier Partien ein ausgeglichenes Bild. Zwei Mal hatten die Zürcher mehr Schüsse zu verzeichnen, zwei Mal die Malanser. Trotzdem führen die Zürcher in der Serie mit 3:1.
- Das Startdrittel gehört meist GC: Nur einmal konnte Alligator ein Startdrittel gewinnen. Nämlich in Spiel 2, als auch die Partie klar und deutlich mit 7:3 an die Alligatoren ging. Dabei war es meist nicht so, dass Malans im Startdrittel klar unterlegen war. Aber die Zürcher waren stets das produktivere Team. Gleich elf Mal traf Zürich im ersten Abschnitt, Malans nur sieben Mal.
- Herausragende Skorer bei GC: Claudio Laely und Joel Rüegger vereinen bei GC bereits 15 Punkte auf sich. Die besten Skorer bei Alligator (Oscar Eriksson-Elfsberg und Remo Buchli) nur gerade neun.
- Zu viele Strafen: Die Malanser waren bisher deutlich undisziplinierter als GC. Während die Zürcher bereits 13 Überzahlgelegenheiten zu verbuchen hatten, konnte Malans nur fünf Mal im Powerplay agieren.