Neue Schweizer ID kommt – darauf müssen sich Bündner ab November einstellen
Ab dem 2. November 2026 können Schweizerinnen und Schweizer eine neue Identitätskarte mit Chip beantragen. Die bisherige ID ohne Chip verschwindet allerdings nicht. Bürgerinnen und Bürger können künftig zwischen beiden Varianten wählen
Das steckt in der neuen Schweizer Identitätskarte
Die neue Identitätskarte wird ähnlich wie der heutige biometrische Schweizer Pass mit einem Chip ausgestattet. Darauf werden ein Gesichtsbild und zwei Fingerabdrücke gespeichert.
Dadurch soll die Identitätskarte besser vor Fälschungen und Missbrauch geschützt werden. Laut Bund können die biometrischen Daten zudem nicht aus der Ferne ausgelesen werden. Dafür muss die Identitätskarte physisch vorliegen.
Verpflichtend ist die neue Variante nicht. Wer die Identitätskarte lediglich innerhalb der Schweiz als Ausweis benötigt, kann weiterhin eine ID ohne Chip beantragen. Für Reisen innerhalb der EU empfiehlt der Bund dagegen die biometrische Variante.
Das ändert sich für Bündnerinnen und Bündner
Die neue biometrische Identitätskarte kann nicht bei einer beliebigen Gemeinde beantragt werden. Der Bund schreibt vor, dass diese ausschliesslich bei den zuständigen kantonalen Stellen beziehungsweise bei Schweizer Vertretungen im Ausland erhältlich ist.
Im Kanton Graubünden stehen dafür das Ausweiszentrum Chur an der Gäuggelistrasse 7 sowie das zur Verfügung. Zu den Aufgaben der beiden Ausweiszentren gehört bereits heute die Erfassung biometrischer Daten wie Foto und Fingerabdrücke.

