Mutmasslicher Täter von Aarau: Das ist aktuell über den 43-Jährigen bekannt
Nach der tödlichen Schiesserei an einer Raveparty im Aarauer Schachen sitzt ein 43-jähriger Mann in Untersuchungshaft. Die Behörden gehen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon aus, den gesuchten Einzeltäter gefasst zu haben. Eine rechtskräftige Verurteilung liegt nicht vor, für den Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.
Schüsse bei Rave in Aarau: Tatverdächtiger mit Wohnsitz im Kanton Jura
Beim Beschuldigten handelt es sich laut Polizei um einen Schweizer ohne Migrationshintergrund. Er lebt im Kanton Jura. Angaben zu seinem Beruf, seiner familiären Situation oder dazu, ob er allein lebte, machten die Behörden nicht.
Bislang sind weder persönliche noch örtliche Verbindungen des Mannes nach Aarau bekannt. Auch einen Bezug zu den Menschen an der Raveparty konnten die Ermittler bisher nicht feststellen. Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand halten es die Behörden für möglich, dass der 43-Jährige zufällig auf den Anlass gestossen ist. Weshalb er aus dem Jura nach Aarau fuhr, bleibt Teil der laufenden Untersuchung.
Als Truppenkoch in der Armee ausgebildet
Der Mann war als Schweizer Bürger wehrpflichtig und wurde in der Armee als Truppenkoch ausgebildet. Im Jahr 2013 schied er aus der Wehrpflicht und damit aus der Armee aus. Seine persönliche Dienstwaffe gab er damals zurück.
Die Waffen, die nach seiner Festnahme sichergestellt wurden, stammten nach Angaben der Behörden nicht aus seiner Militärzeit. Der Mann hatte sie privat erworben. Sie waren ordnungsgemäss auf ihn registriert.
Keine bekannten einschlägigen Vorstrafen
Den Behörden war der Beschuldigte nach dem bisherigen Ermittlungsstand nicht als einschlägig auffällig bekannt. Eine vollständige schweizweite Übersicht lag bei der Pressekonferenz allerdings noch nicht vor. Nach den bis dahin verfügbaren Erkenntnissen waren keine Vorstrafen, mit Ausnahme von Bagatelldelikten im Strassenverkehr, bekannt. Eine vollständige schweizweite Übersicht lag noch nicht vor.

