Grippe, Corona, RSV: Die aktuelle Krankheitslage in der Schweiz
Mit den sinkenden Temperaturen rücken Grippe, Corona und RSV wieder in den Fokus. Noch ist die Lage in der Schweiz vergleichsweise ruhig: Die Grippeaktivität steigt erst langsam an, und auch das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) zirkuliert auf tiefem Niveau. Wie die aktuellen Daten des Bundesamts für Gesundheit (BAG) vom 3. November 2026 zeigen, nimmt die Verbreitung des Coronavirus in mehreren Regionen zu.
Grippe in der Schweiz: Grippewelle hat noch nicht begonnen
Die saisonale Grippe ist in der Schweiz bislang wenig verbreitet. Zwar registriert das BAG einen langsamen Anstieg der Grippeaktivität, von einer eigentlichen Grippewelle kann derzeit aber noch keine Rede sein.
Das zeigen auch die Abwasseruntersuchungen. Bei Influenza A weist Basel mit 8,2 Prozent die höchste relative Viruslast auf, gefolgt von Zürich mit 5,7 Prozent und Luzern mit 3,3 Prozent. An sämtlichen untersuchten Standorten wird die Entwicklung als stagnierend eingestuft.
Noch geringer fallen die relativen Werte bei Influenza B aus. Die höchsten Messwerte verzeichnen Neuchâtel mit 2,4 Prozent und Liechtenstein mit 2,1 Prozent. In den übrigen Regionen liegen sie bei höchstens 0,6 Prozent. Auch hier zeigen sich keine steigenden Trends.
Corona in der Schweiz: Viruslast steigt in einzelnen Regionen
Während die Grippewelle noch aussteht, nimmt die Zirkulation von SARS-CoV-2 in mehreren Teilen der Schweiz zu. Besonders deutlich zeigt sich dies im Abwasser von Altenrhein im Kanton St. Gallen. Dort liegt die relative Viruslast bei 17,1 Prozent und steigt stark an. Auch in Genf zeigt der Trend mit 15,3 Prozent nach oben.