«SMS des Todes»: Diese Handys sind gefährdet
Eine Sicherheitslücke bedroht zahlreiche Android-Smartphones. Mit einer manipulierten Nachricht können Angreifer Geräte lahmlegen. Die SMS selbst bleibt für die Betroffenen unsichtbar. Der Sicherheitsforscher Mark Blaszczyk machte die Schwachstelle Ende Oktober öffentlich. Sie trägt den Namen «SMS of Death», auf Deutsch «SMS des Todes». Besonders gefährdet sind ältere Smartphones, für die keine Sicherheitsupdates mehr bereitgestellt werden.
Diese Android-Handys sind von der «SMS des Todes» betroffen
Die Sicherheitslücke betrifft Smartphones mit den Android-Versionen 12 bis 17. Für die Android-Versionen 14 bis 17 hat Google bereits eine Sicherheitskorrektur bereitgestellt. Wann diese auf den einzelnen Smartphones verfügbar ist, hängt vom Hersteller und Modell ab.
Allerdings bedeutet das nicht, dass alle betroffenen Smartphones bereits geschützt sind. Während Google die Updates für seine Pixel-Geräte direkt bereitstellt, sind Nutzer anderer Marken auf die jeweiligen Hersteller angewiesen. Bis die Aktualisierungen auf allen Geräten eintreffen, können mehrere Wochen oder sogar Monate vergehen.
Besonders problematisch ist die Situation bei Smartphones mit Android 12 und 13. Diese Versionen werden von Google offiziell nicht mehr unterstützt. Entsprechend ist nicht damit zu rechnen, dass der Konzern die Sicherheitslücke auf diesen Geräten noch schliesst. Ob einzelne Hersteller eigene Lösungen anbieten, bleibt offen.