Bombendrohung in Warschau: Zwei Flugzeuge überprüft – was war passiert?
Am Dienstagmorgen, 3. November, war eine Boeing 737 MAX von London-Heathrow zum Warschauer Chopin-Flughafen unterwegs, als um 9.54 Uhr ein Bombenalarm ausgelöst wurde. Die Maschine landete sieben Minuten später am Flughafen Warschau-Modlin. An Bord waren 181 Menschen.
Bombenalarm in Modlin: Flughafen vorübergehend geschlossen
Nach der Landung wurde das Flugzeug auf eine separate Abstellfläche gebracht. Die Passagiere verliessen die Maschine und warteten in der Ankunftshalle, während Einsatzkräfte das Flugzeug überprüften. Der Flughafen stellte den Betrieb vorübergehend ein. Ein Flug aus Edinburgh musste deshalb in Posen zwischenlanden, ein Abflug nach Teneriffa verzögerte sich. Um 12.21 Uhr hob der Flughafen den Alarm auf.
Zweiter Einsatz am Chopin-Flughafen
Auch am Warschauer Chopin-Flughafen rückten Einsatzkräfte aus. Dort überprüften sie nach einem weiteren Alarm eine Maschine der Fluggesellschaft SAS aus Kopenhagen. Laut einem Flughafensprecher waren rund 60 Menschen an Bord. Eine Start- und Landebahn wurde zeitweise gesperrt, die zweite blieb in Betrieb. Kurz nach 12.20 Uhr bestätigte der Sprecher das Ende des Einsatzes.
An beiden Flughäfen endeten die Einschränkungen noch am Dienstag. Ob die beiden Alarme zusammenhängen, geht aus den veröffentlichten Angaben bislang nicht hervor.