Talent aus Kaltbrunner Tennisschule wagt Sprung über den grossen Teich
Roman Glarner besucht die Kunst- und Sportklasse der Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) in Pfäffikon und wird im Sommer die Matura absolvieren. Anschliessend hat der 19-jährige Tennisspieler die Möglichkeit, mit einem Begabtenstipendium an der University of Denver, Colorado, zu trainieren und zu studieren.
«Der Headcoach ist auf mich zugekommen und war an mir interessiert», erzählt der Athlet der in Kaltbrunn ansässigen Sjögrens Tennis School. Er sei dann nach Amerika geflogen und habe sich die Trainingsmöglichkeiten angesehen. «Es hat mir sehr gut gefallen, und die Rahmenbedingungen stimmen.» Er sei von der gut ausgebauten Infrastruktur und dem Umfeld beeindruckt gewesen, berichtet er, und daher habe man sich bald geeinigt. Überzeugt hätten ihn vor allem die Fachkompetenz der Betreuer, die Vielfalt und Grösse des Angebots sowie die Aussicht, an den US-Klubmeisterschaften teilnehmen zu können.
Neben den Trainings und Wettkämpfen wird Glarner spätestens ab dem zweiten Studienjahr auch ein Bachelorprogramm wählen. Seine Interessen gelten dem Sportmanagement und der Sportwissenschaft.
Zeitmanagement und Organisation sind herausfordernd
Bei Managementaufgaben hat Glarner zusammen mit seinen Eltern einige Erfahrungen sammeln können, bevor die Aufgaben an ein externes Management abgegeben wurden. «Anders als Mannschaftssportler müssen sich Tennisspieler vollkommen selbst um die Trainings- und Turnierplanung, die Organisation von Reisen zu Turnieren und um Sponsoren kümmern», gibt er zu bedenken.
Glarner begann im Kindergartenalter mit Tennis. Als Bube spielte er daneben Fussball, und auch Skifahren und Langlauf zählten zu seinen Hobbys. Ab etwa elf Jahren fokussierte er sich dann aber ganz auf das Spiel mit dem kleinen gelben Filzball.