In Uznach wächst Besorgnis über steigende Bildungskosten
Am Montag, 27. April, um 19.30 Uhr findet in der Aula des Schulhauses Haslen die Bürgerversammlung der Politischen Gemeinde Uznach statt.
Auf der Traktandenliste stehen die Abstimmungen über die Jahresrechnung 2025 sowie das Gutachten und der Antrag des Gemeinderats zum Ersatz und zur Verlegung der Kanalisation und des Regenwasserkanals in die Bahnhofstrasse. Der dafür benötigte Baukredit beläuft sich auf 2,9 Millionen Franken.
Die Uzner Ortsparteien haben diese Geschäfte an ihren kürzlich durchgeführten Mitgliederversammlungen diskutiert und nachfolgende Beschlüsse dazu gefasst (es fehlen die Grünen und die GLP). Zudem geben sie ihre Empfehlungen ab zum zweiten Wahlgang beim Gemeinderat vom 14. Juni.
FDP sieht Herausforderungen
Die FDP Uznach spricht sich einstimmig für die Genehmigung der Jahresrechnung 2025 aus. Der Abschluss 2025 weise mit einem Plus von rund 550'000 Franken ein erfreuliches Ergebnis aus, teilt die FDP mit. Dieses positive Resultat dürfe jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass in zentralen Bereichen weiterhin erhebliche Herausforderungen bestehen würden.
So blickt die FDP mit Besorgnis auf die Entwicklung der Bildungskosten. Trotz einer im Vergleich zum Vorjahr praktisch unveränderten Schülerzahl seien die Ausgaben im Bildungsbereich gegenüber 2024 um über eine Million Franken angestiegen. Die Ortspartei erwartet, dass die Erkenntnisse der strukturellen Defizite aus dem Federas-Bericht konsequent umgesetzt werden, wie es in ihrer Mitteilung heisst.
Die Mitgliederversammlung hat zum Antrag des Gemeinderates zum Ersatz und zur Verlegung der Kanalisation sowie des Regenwasserkanals in die Bahnhofstrasse ebenfalls und einstimmig die Ja-Parole beschlossen.
Im Rahmen der Versammlung hatten die FDP-Mitglieder die Gelegenheit, den parteilosen Kandidaten Daniel Buschor für die Ersatzwahl in den Gemeinderat kennenzulernen. Nach eigenen Angaben wurde seine Kandidatur für den zweiten Wahlgang von verschiedenen Personen aus den Parteien Mitte und SP angeregt. Die FDP bedauert, dass durch diese Entwicklung die einzige Frau für die Ersatzwahl nicht mehr zur Verfügung steht, wie sie weiter schreibt. Die Mitglieder hielten klar am Kandidaten Martin Dilla von der SVP fest. Dilla sei ein junger, sehr engagierter Kandidat mit Migrationshintergrund, der als Schweizer erfolgreich deren Werte lebe und vertrete.