Bitterer Abend: Die SCRJ Lakers gehen beim Leader trotz guter Leistung leer aus
Mit Lausanne wartete auf die Lakers im ersten Spiel nach der Länderspielpause die schwierigste mögliche Aufgabe. Der letztjährige Play-off-Finalist ist aktuell die Nummer 1 der National League – und auch das klar heimstärkste Team. Rapperswil-Jona hingegen kämpft im hinteren Mittelfeld der Tabelle um den Einzug in die Play-ins und ist die zweitschwächste Equipe auf fremdem Eis.
Es wurde dann aber eine alles andere als klare Angelegenheit. Das Heimteam setzte sich zwar durch, aber nur knapp. Die Entscheidung fiel erst 61 Sekunden vor Schluss mit dem 4:2 ins leere Tor. Für die Lakers war es im 23. Anlauf in der Fremde die 14. Niederlage. Insgesamt konnten sie auswärts in der laufenden Saison lediglich 16 von 69 möglichen Punkten holen.
Der Spielverlauf
Lausanne startete druckvoll, ging schon nach knapp zwei Minuten in Führung. Die Lakers zeigten sich dabei zum wiederholten Mal in dieser Saison in der Startphase unkonzentriert. So vergass Verteidiger Igor Jelovac den direkt vom Wechsel kommenden Antti Suomela komplett, zudem sah Goalie Melvin Nyffeler beim Abschluss des Lausanner Topscorers alles andere als gut aus. Ins Spiel fanden die Gäste erst nach rund fünf Minuten – und dem Abstauber von Victor Rask zum 1:1. Danach hatten sie gute Momente, zur ersten Pause lagen sie aber erneut hinten. Tim Bozon lenkte vor dem Tor einen Abschluss von Ken Jäger ab. «Verschuldet» hatte den Treffer Rask mit einem unnötigen Puckverlust. Ein zweites Geschenk der Lakers an den Leader.
Ab dem zweiten Drittel zeigten sich die Rapperswil-Joner dann fokussierter und spielten mindestens auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer. Speziell zu gefallen wussten sie durch ihre Aufsässigkeit. Diese führte anfangs Schlussabschnitt zum Ausgleich (43.). Fabian Maier und Tyler Moy machten im eigenen Drittel viel Druck auf die Gegenspieler. Die Folge war ein Puckverlust der Lausanner. Moy lancierte umgehend den schnellen Valentin Hofer. Und dieser verwertete solo vor Keeper Kevin Pasche eiskalt.