Trotz Schneemangel: Die Skischule Lenzerheide ist mit der Saison zufrieden
von Flurin Grass, Benjamin Repolusk und Nicole Nett
In der Skischule Lenzerheide geht es momentan ruhig zu und her. Ein paar einheimische Kinder schlittern über die Skipisten. Das war über die Festtage anders, wie Dominick Büchler, Geschäftsführer der Schweizer Schneesportschule Lenzerheide, zufrieden sagt: «Über die Weihnachts- und Neujahrstage ist es im Skigebiet Lenzerheide gut gelaufen.» Zu 90 Prozent seien Familien aus der Schweiz angereist. Erfreulich sei auch, dass nach der Coronapandemie nun wieder Touristen aus dem Ausland anzutreffen seien. In zwei Wochen stehen bereits in den ersten Regionen Sportferien an. Danach würde erstmals ausgewertet, wie gut die Wintersaison bis dahin gelaufen sei.
Noch mehr über das Thema erfahrt ihr im Sendungsbeitrag von TV Südostschweiz:
Die Skischulen haben wenig Grund zu jammern
«Positiv bleiben»
Der Schneefall war in dieser Saison auch auf Lenzerheide eher bescheiden. Vor allem der Saisonstart ist harzig verlaufen, und nicht alle Pisten konnten geöffnet werden. Der Schneemangel bekam auch die Familiendestination zu spüren. Doch für Büchler ist das noch kein Grund zur Panik: «Die Saison ist noch nicht zu Ende. Wir machen das Beste daraus und bleiben positiv.» Von den Wetterbedingungen ist es nun abhängig, auf wie viele Schneesportlerinnen und -sportler die Bergbahnen noch zählen können. Die Buchungslage bis Mitte März sehe bis jetzt gut aus. Weisse Winter seien keine Selbstverständlichkeit, sagt er: «Aktivitäten auf dem Schnee sind ein Privileg, und genau das sollten wir schätzen.Wir hoffen schon, dass es in den nächsten Jahren noch Schnee geben wird, auch in den tieferen Regionen.» Organisatorisch und logistisch müssen die Verantwortlichen immer wieder umdisponieren – auch für die Sommersaison.