Zwei mobile Impfequipen sind in Graubünden unterwegs
Im Kanton Graubünden steht zurzeit Corona-Impfstoff für 1300 Personen bereit. Die ersten Impfdosen trafen kurz vor Montagmittag in Chur ein und wurden von einer Impfequipe entgegengenommen, wie das Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit des Kantons mitteilt. Insgesamt wurden an diesem Nachmittag 25 Bewohnerinnen und Bewohner eines Churer Alters- und Pflegeheims sowie fünf Gesundheitsfachpersonen geimpft. «Damit ist der Impfstart in Graubünden wie geplant erfolgt», heisst es.
Kantonsärztin zieht positive Bilanz
Von nun an sind zwei mobile Impfequipen im Kanton unterwegs. Da der Impfstoff stark limitiert ist, impfen sie vorerst Bewohner und Personal der Bündner Alters- und Pflegeheime. Auch besonders gefährdete Personen über 75 Jahre, das Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt und Betreuungspersonal von besonders gefährdeten Personen können die Impfung erhalten.
Eine mobile Equipe besteht jeweils aus einer Ärztin/einem Arzt, einer Medizinischen Praxisassistentin/einem Medizinischen Praxisassistenten, einer Apothekerin/einem Apotheker, einer Administrationsperson sowie einer Fahrerin/einem Fahrer. Pro Person dauert die freiwillige Impfung, inklusive Impfberatung durch die Ärztin/den Arzt sowie einer Ruhezeit von 30 Minuten, rund 45 Minuten.
Bis Ende März sind dem Kanton Graubünden vom Bund insgesamt gut 27'000 Dosen des Impfstoffs von Pfizer/Biontech zugesagt, wie er mitteilt. Bis Ende Februar sollten zudem rund 23'000 Dosen des Impfstoffs von Moderna durch den Bund an Graubünden ausgeliefert werden. Dieser Impfstoff sei einfacher zu handhaben, jedoch derzeit von Swissmedic noch nicht zugelassen. «Auf den Zulassungsentscheid hat der Kanton keinen Einfluss», schreibt das Departement. Aber: «Im Idealfall stehen dem Kanton nach heutigem Kenntnisstand bis Ende März für 25'000 Personen Impfstoffe zur Verfügung.»