«Wir gehen weg von starren Strukturen»
Vor ein paar Jahren ist das Regierungsprogramm 2017–2020 und der Bericht «Polizei Graubünden 2015plus» lanciert worden. Gestützt darauf hat die kantonale Regierung der Kantonspolizei Graubünden nun einen Auftrag erteilt, wie es einer Mitteilung heisst. Dieser sieht vor, dass die Posten- und Personalstruktur neu und dynamischer ausgerichtet wird.
Arbeiten in Einsatzräumen
Die polizeilichen Aufgaben und die Einsatztaktik werden aufgrund des Auftrags in regionalen und überregionalen Einsatzräumen stattfinden. Im Unterengadin sogar über die Schweizer Grenze hinaus, wie Polizeikommandant Walter Schlegel auf Anfrage von Radio Südostschweiz erklärt. Bei den Einsätzen werden die Polizistinnen und Polizisten von moderner IT-Infrastruktur unterstützt, wie beispielsweise einem Tablet. So sind die Polizisten flexibler. Sprich, die Kantonspolizei ist nicht mehr an die Gebiete der Polizeiposten gebunden und die Einsatzgebiete werden grösser.
«Wir gehen weg von starren Strukturen und werden flexibler. Das hat auch positive Nebeneffekte für die Polizistinnen und Polizisten», sagt Schlegel. Sie könnten beispielsweise ihren Wohnort freier wählen und die Pikett-Zeiten würden flexibler geplant werden.
Jedoch werden aufgrund der grösseren Einsatzgebiete kleinere Polizeiposten aus organisatorischen Gründen zu grösseren Einheiten zusammengeschlossen. Das betrifft:
- Schiers und Kloster, neu Polizeistützpunkt Prättigau
- Lenzerheide/Albula (Savognin, Tiefencastel, Lenzerheide), neu Polizeistützpunkt Lenzerheide/Albula