Wie die Eltern ihre Kinder jetzt glücklich machen können
Die Schulen bleiben geschlossen, bis am 4. April – vorläufig. Das fordert die Eltern. Sie sind es, die ihre Kinder jetzt beschäftigen müssen. Und das wird schwierig, wenn man nicht an den Strand verreisen darf und hierzulande alles zu ist: das Alpamare, das Technorama oder der Kinder- und der Zürcher Zoo.
Wenn das Kinder-Schach schachmatt gesetzt wurde, oder das Fussballtraining ausfällt. Oder: wenn nicht einmal die Grosseltern besucht werden dürfen. Was, wenn es mit «Eile mit Weile» dann doch einmal vorbei ist?
An die Linth statt an den Strand
Statt Sand am Strand sucht Gabriela Zweifel mit ihren drei Kindern diesen jetzt an der Linth. Wo genau, verrät sie nicht. «Jeder soll seinen Lieblingsort selbst finden.» Platz habe es im Glarnerland genug. «Platz auch, um nicht nur Sandburgen, sondern auch Steintürme zu bauen.» Das würde den Kindern besonders gefallen. «Vor allem dann, wenn sie zusehen können, wie sie zusammenfallen.»
Damit der Familie zu Hause das Dach nicht auf den Kopf fällt, schleppt Gabriela Zweifel daher die Steine gleich kiloweise mit nach Hause. Spezialisiert hat sie sich auf herzförmige. Die findet die Mutter mit ihren Kindern wie Sand am Meer. – schwere grosse, herzig kleine.