Was ist der Unterschied zwischen Halogen / Xenon / LED-Lampen?
Abbildung der Lampentypen entnommen aus pkwteile.ch.
Denn die Lampen vorne an den Fahrzeugen tragen auf den Straßen entscheidend zur Sicherheit bei. Ab Werk werden heute viele der Neuwagen mit Halogen-Scheinwerfern ausgeliefert. Gegen Aufpreis ist das Xenon-Licht erhältlich und auch die LED-Lampen werden von einigen Herstellern wie Mercedes, VW oder BMW angeboten. So sollen diese hellen Lampen für eine gute Sicht sorgen. Allerdings fällt das Scheinwerferlicht bei den drei Typen sehr unterschiedlich aus. So gibt es bei allen verschiedene Vor- und Nachteile, eine andere Lebensdauer sowie einen Unterschied in der Leistungsfähigkeit.
Der Klassiker – Halogen-Scheinwerfer
Die Halogen-Variante bei den Autoscheinwerfern ist der Prototyp. Es handelt sich hierbei eigentlich nur um die gute alte Glühlampe die weiterentwickelt und konzipiert wurde. So besteht die Birne aus einem Kolben aus Glas, der mit dem Gas Halogen gefüllt wird. Wird Strom auf die Lampe gegeben, wird ein gewendelter Draht erhitzt und die Lampe hierdurch erleuchtet. Hochwertige Lampen sind hierbei mit einem Glühwendel ausgestattet, der millimetergenau angebracht wurde. Günstige Halogen-Lampen hingegen bieten oftmals kein ausreichendes Licht und haben auch eine kürzere Lebensdauer.
Hohe Leuchtkraft und lange Lebensdauer – die Xenon-Scheinwerfer
Wer sich für ein Fahrzeug ab Werk mit Xenon-Scheinwerfern entscheidet, muss hierfür in der Regel einen Aufpreis zahlen. Höhere Ausstattungsvarianten bei den Fahrzeugen sind aber oftmals schon serienmäßig mit den Xenon-Scheinwerfern erhältlich. Im Jahr 1991 wurde zum ersten Mal der BMW 7er mit diesem Abblendlicht ausgestattet. In den Xenon-Lampen befinden sich statt des Glühwendels zwei Elektroden. Zwischen diesen entwickelt sich durch eine Gasentladung bei Stromerzeugung ein Lichtbogen. Durch verschiedene Zusätze wie Metallsalze wird im Inneren der Lampe ein Dampfgebilde erzeugt, das leuchtet und somit eine zusätzliche Lichtquelle darstellt