In seinem Kochbuch will Berni, der sich selbst als regionaler Alpinkoch bezeichnet, die Leser auf eine Wanderung durch sein Heimatdorf Vals führen. Dabei spaziert der Leser an Gärten, saftigen Wiesen, Bergbächen, Wäldern und einem Maiensäss vorbei. Zu den jeweiligen Orten gibt es in «Alpine Inspiration» die passenden Rezepte zum Nachkochen.Wobei «Nachkochen» nicht das richtige Wort ist, findet Berni: «Das Kochbuch ist für alle Kochniveaus geeignet, doch man sollte sich im Vornherein bewusst sein, dass das Buch inspirieren will und die eigene Kreativität angeregt werden soll. Das reine Nachkochen steht dabei nicht im Fokus und darauf sollte man sich einlassen können.»
Der nächste Coup von Berni, der seine Lehre im Klosters Ilanz mit Bestnoten abschloss, ist noch nicht klar definiert. Die Eröffnung eines eigenen Restaurants steht noch nicht im Vordergrund. «Zunächst will ich mir nächsten Sommer einen 80 Quadratmeter grossen Garten anlegen. Ich kann mir vorstellen im kleinen Rahmen mit eigenen Gemüsen und eigens gesammelten Produkten als Privatkoch zu arbeiten.»
Etwas hat der Werdegang von Emanuel Berni gezeigt: Die Zutaten Regionalität, Detailverliebtheit und Kreativität, gepaart mit einer guten Prise Bodenständigkeit, ergeben leckere und vor allem erfolgreiche Gerichte.