Das Ziel der Ausstellung sei, den Leuten den Ursprung des Zusammenlebens der Hauskatze und des Menschen näherzubringen, sagte der Direktor des Bündner Naturmuseums Ueli Rehsteiner. Die Schau beinhalte unter anderem Informationen über die Herkunft der Katze, deren Merkmale und Verhalten. Der Museumsdirektor führte weiter aus: «Diese Ausstellung haben wir vom Naturmuseum Olten und Thurgau übernommen.» Der Grund für das gewählte Thema sei, dass fast jede Person eine Beziehung zu einer Katze habe und mit ihr in Kontakt trete – sei es mit der eigenen oder derjenigen des Nachbars. Rehsteiner betonte: «Richtig versteht die Stubentiger niemand, sie sind jedoch sehr faszinierende Tiere.»
Wie der Museumspädagoge Flurin Camenisch meinte, sind Katzen im Vergleich zu Hunden eigensinnig und lassen das den Menschen auch deutlich spüren. «Dabei teilt die Katze uns mit, was wir zu tun haben.» Die Mischung aus ihrer Wildheit und absoluter Anhänglichkeit fasziniere vermutlich viele Leute. Camenisch stellte auch Vermutungen an, weshalb die Katze das beliebteste Haustier der Schweiz ist: «Sie ist im Vergleich zum Hund selbstständiger und weniger zeitintensiv.»