Mit dem Auto in die Ferien: 4 Tipps, die dir Pannen und Ärger ersparen
Eine Panne im Ausland, unnötige Kosten oder eine Busse wegen fehlender Ausrüstung – was nach Ausnahme klingt, passiert in den Ferien häufiger als gedacht. Wer mit dem Auto verreist, kann sich mit wenig Aufwand viel Ärger ersparen. Diese vier Tipps zeigen dir, wie du dich und dein Fahrzeug optimal vorbereitest.
Tipp 1 – Mögliche Pannen abdecken
Wegen einer Panne irgendwo im Ausland zu stranden, ist keine angenehme Erfahrung. Markus Freitag von der Milt Garage rät daher, dich vorgängig zu informieren, was deine Voll- oder Teilkaskoversicherung alles abdeckt. Der Zusatz Assistance-Versicherung ist oft bereits eingeschlossen – je nach Produkt auch im europäischen Ausland. Diese Versicherung übernimmt die Kosten für die Pannenhilfe vor Ort, Abschleppen, Mietwagen, Unterkunft oder Rücktransport. Informiere dich vorab bei deiner Versicherung, ob der Schutz auch für dein Reiseland gilt.
Deine Auto-Haftpflichtversicherung ist auch in allen EU-Ländern gültig. Du brauchst jedoch unbedingt eine internationale Versicherungskarte, früher auch grüne Karte genannt: Diese weist im Ausland nach, dass dein Auto ordnungsgemäss versichert ist. Die Karte hat ein Ablaufdatum und wird nicht automatisch verlängert – prüfe deshalb unbedingt vor jeder Reise ihre Gültigkeit. Ist sie abgelaufen, kannst du kostenlos bei deiner Versicherung eine neue bestellen. Übrigens: Seit dem 1. Januar 2025 gibt's die internationale Versicherungskarte auch digital.
Tipp 2 – Dein Fahrzeug auf Herz und Nieren prüfen
Eine Panne im Ausland kann ins Geld gehen – vor jeder längeren Reise ist es deshalb ratsam, sein Auto durchleuchten zu lassen. Markus Freitag erklärt: «Wir kontrollieren Druck und Reifenprofil sowie alle Flüssigkeiten wie Öl, Scheibenwasser und Kühlmittel. Ausserdem prüfen wir Lampen, Batterie und Scheibenwischer.» Auch die Frontscheibe wird auf Haarrisse oder kleinere Steinschläge untersucht. Ebenfalls wichtig ist die Sichtkontrolle aller relevanten Bauteile, denn: Ohne Kontrolle macht sich etwa ein Marderbiss an einem Schlauch nicht sofort, sondern unter Umständen erst nach mehreren Stunden auf der Autobahn bemerkbar, wenn sich grosser Druck aufgebaut hat.
