Technische Betriebe Glarus kämpfen gegen Zahn der Zeit
von Hans Speck
Seit Wochen finden im Mattquartier in Netstal, genauer gesagt bei der Mattrasse Richtung Schwimmbad und in der Kublihoschet, aufwendige Grabarbeiten statt. Der Grund dafür ist die Auswechslung von verschiedenen altersschwachen unterirdischen Werkleitungen mit neuen und modernen Lichtwellenleiter-Kabeln, welche die Trafostationen verbinden.
Mit der Erneuerung realisieren die Technischen Betriebe Glarus (TBG) ein schon längst hängiges Postulat. Zurzeit sind die Zufahrten draussen in den Quartieren erschwert und der Bürglenweg ist von der Kublihoschet bis zur Löntschbrücke wegen diesen Sanierungsarbeiten komplett gesperrt.
Bei der Mattstrasse konnte der Verkehr nach Erledigung der Arbeiten vor wenige Tagen wieder freigegeben werden. Trotzdem tauchten in den vergangenen Tagen immer wieder Fragen der Bewohner der betroffenen Quartiere auf: «Was machen die hier?» und «Wie lange dauern diese Arbeiten denn noch?» Genau diese Fragen konnte Sebi Eiholzer, Abteilungsleiter Strom bei den TBG, beantworten.
Die Zukunft bringt Lichtwellen in den Boden
Die Technischen Betriebe Glarus sind zurzeit auf diversen Baustellen beschäftigt. Teils marode und von Rost befallene alte Werkleitungen müssen dringend ersetzt werden. An ihrer Stelle sollen LWL oder «Lichtwellenleiter-Kabel» künftig die Trafostationen verbinden.
Lichtwellenleiter- oder Lichtleitkabel sind aus Lichtleitern bestehende und teilweise mit Steckverbindern konfektionierte Kabel und Leitungen zur Übertragung von Licht. Das Licht wird dabei in Fasern aus Quarzglas oder Kunststoff geführt. Das Ganze nennt sich auch TNet.