Griechenland liegt ganz nah
Am 5. Dezember öffnete im Steigenberger Grandhotel Belvédère die «Taverna Eleon» ihre Tore. Die DZ hat sich umgeschaut und einen Blick in die Kochtöpfe geworfen.
Die Idee, aus der bisherigen Trattoria «Romeo & Julia» etwas Anderes zu machen, habe schon seit einiger Zeit bestanden, sagt Lisa Lautner, Marketing Managerin des Steigenberger Grandhotels Belvédère auf die Frage, weshalb es zum Wechsel kam. Warum die Wahl denn auf ein griechisches Lokal fiel, beantwortet Lautner lachend: «Es ist ein nettes Volk. Und dann ist es eben auch noch so, dass wir in unserem Team ziemlich viele Leute aus Griechenland haben. So kristallisierte sich das heraus.» Nachdem die Trattoria im Sommer geschlossen worden war, wurden die schon zuvor rustikalen Räume sanft umgestaltet und mit einem griechischen Ambiente versehen. Neu erstrahlen die Räume in frischem blau und weiss – den Nationalfarben Griechenlands. Unaufdringliche Musik aus Griechenland und die Unterhaltungen des Restaurant-Teams unter der Leitung von Restaurantleiter Ioannis Batzakakis, natürlich in griechischer Sprache, sorgen für das typische Flair, das der Gast in einer hellenischen Taverna erwartet. Das bekannte Fondue-Stübli blieb dabei unangetastet.
Grossmama Kamarligkos
Natürlich wünscht sich der Gast, der durchaus nicht im Hotel logieren muss, sondern gerne auch «nur» zum Speisen ins Belvédère kommen darf, in einem solchen Lokal nicht nur eine stimmige Atmosphäre, sondern vor allem auch das entsprechende Essen auf dem Teller. Für dieses zeichnet Chef Antonios Kamarligkos verantwortlich. «Wir haben bewusst darauf verzichtet, die Karte zu überladen. Was darauf zu finden ist, ist dafür wirklich authentisch», betont Lisa Lautner. Die Rezepte würden nämlich alle aus dem Rezeptbuch der Grossmutter des Küchenchefs stammen. Originaler geht es kaum.