So vertreibt ihr die Frühlingsmüdigkeit
Frühling – wenn die Tage wieder länger werden, die Temperaturen steigen und die Natur allmählich zum Leben erwacht. Es ist die Zeit, die nach einem kalten und dunklen Winter von vielen geradezu herbeigesehnt wird. Doch es ist auch die Zeit, in der sich zahlreiche Menschen antriebslos und müde fühlen. Doch warum ist das so und wie kann man der sogenannten Frühlingsmüdigkeit überhaupt vorbeugen? Wir liefern in unserem Artikel die Antwort.
Wie die Tiere im Winterschlaf fährt auch unser Körper seine Temperatur im Winter leicht herunter. Die dunklen Wintertage führen tendenziell zu einer passivieren Lebensweise. Wird es draussen wieder wärmer, nimmt auch die Körpertemperatur leicht zu. Stoffwechsel sowie Hormonhaushalt passen sich den neuen Lichtverhältnissen an. Die Blutgefässe weiten sich, der Blutdruck sinkt. All diese Prozesse können den Betroffenen vorübergehend die Energie rauben. Schätzungen gehen übrigens davon aus, dass jeder zweite Erwachsene die Symptome der Frühjahrsmüdigkeit verspürt.
#1 Sich nach der Sonne richten
Trifft Tageslicht auf unsere Haut, produziert unser Körper das Hormon Serotonin. Es wirkt stimmungsaufhellend und motivationsfördernd und sorgt dafür, dass wir uns rundum wohlfühlen. Nicht umsonst wird es auch «Glückshormon» genannt. Wollt ihr also euren Serotoninspiegel im Frühling ankurbeln, solltet ihr euch tagsüber viel an der frischen Luft aufhalten. Denn je mehr wir unseren Körper natürlichem Licht aussetzen, desto mehr produziert dieser das Hormon. Übrigens ist es sinnvoll, den Tagesablauf nach der Sonne zu richten. Denn sobald es dunkel wird, wandelt unser Körper Serotonin in Melatonin um. Das «Schlafhormon» sorgt dafür, dass wir müde werden. Daher lohnt es sich, früh aufzustehen und früh ins Bett zu gehen.
#2 In Bewegung bleiben
Auch Sport kann dabei helfen, die Schlappheit zu vertreiben. Denn Bewegung bring den Körper in Schwung und hellt die Stimmung auf. Dabei ist es ganz egal, ob ihr Joggen, Velofahren oder Inlineskaten geht – Hauptsache, ihr bleibt in Bewegung. Am besten ist es, wenn ihr draussen aktiv seid. Denn wie wir oben bereits gelernt haben, kurbelt das Tageslicht die Serotoninproduktion an. Übrigens wird eine tägliche Bewegungszeit von mindestens 30 Minuten empfohlen. Wer eher weniger vom Sport angetan ist, könnte wenigstens versuchen, mehr Bewegung in den Alltag einzubauen. Warum also nicht einmal eine Busstation früher aussteigen und den Rest zu Fuss laufen? Oder die Treppen anstatt den Fahrstuhl zu nehmen?